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Im Rahmen einer Erzeugerveranstaltung im Kernanbaugebiet Albenga (IT) stellten Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG, und Helmut Tenberken, Verantwortlicher für den Bereich Discount bei Landgard, die Weichen für die Aufnahme neuer starker italienischer Betriebe in die Erzeugergenossenschaft Landgard.

Mit den neuen Mitgliedern und dem langjährigen Dienstleister Italservice unter Leitung von Dieter Kicherer verbindet Landgard seit Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die nun durch die Aufnahme der neuen Betriebe in die Genossenschaft gefestigt und weiter ausgebaut wird. Dieser Schritt schafft für die italienische Produktion im Kerngebiet Albenga die Voraussetzung für eine nachhaltige Vermarktung. Denn neben der Absatzsicherheit der Erzeuger rückt für den Kunden der ersthändige Warenbezug auf qualitativ hohem Niveau mit personifizierter Produktion immer mehr in den Fokus. Dieter Kicherer und der Italservice als der strategische Partner werden auch zukünftig als eigenständige Dienstleister zur Abwicklung des Italiengeschäfts vor Ort eingesetzt.

Die neuen Mitgliedsbetriebe in Italien bieten Landgard hervorragende Voraussetzungen sowohl für den Fachhandel als auch für die langfristige Zusammenarbeit mit Kunden aus dem organisierten Bereich (Discount, LEH, DIY). Ihre Sortimente umfassen insbesondere Kräuter, Lavendel, Beetware und Margeriten mit einer Hauptsaison von Februar bis Mai. Sie erfüllen die erforderlichen QM/QS-Vorgaben und sind zukünftig in die Produktentwicklung, Produktion und Konzeptwelten von Landgard integriert.

Das Kerngebiet Albenga liegt in der Provinz Savona in Ligurien und verfügt über eine Gesamtanbaufläche von 400 ha, davon 150 ha unter Glas.
Wie in jedem Jahr fiebern Gastronomen und Verbraucher ab März dem Start der Spargelsaison in Deutschland entgegen. Spargel ist längst zum Kultgemüse geworden und liegt in der Verbrauchergunst bei deutschem Gemüse ganz vorn. Der private Verbraucher hat 2016 in Deutschland durchschnittlich zwei Kilogramm weißen Spargel pro Haushalt eingekauft. Beim grünen Spargel waren es 240 Gramm je Haushalt. Der Spargelkonsum in Deutschland wird dabei zu 84 Prozent durch die Produktion heimischer Erzeuger gedeckt.

Aufgrund des nassen Wetters der letzten Wochen konnte in einigen Anbauregionen noch nicht mit den Bodenarbeiten auf den Spargelfeldern begonnen werden. Der erste deutsche Spargel aus dem so genannten verfrühten Anbau wird ab Mitte März erhältlich sein. Hierbei handelt es sich um Anlagen, die durch externe Abwärme mit Energie versorgt werden. Im Anschluss wird bereits Anfang April und damit in etwa zeitgleich zum Vorjahr Spargel aus dem Anbau mit schützenden Doppel- oder Dreifachtunneln zur Verfügung stehen. Mit dem Start der reinen Freilandsaison im Rheinland, am Niederrhein, in Brandenburg und in den weiteren deutschen Anbauregionen ist dann spätestens Ende April zu rechnen.

Die Vorzeichen für die deutsche Spargelernte 2017 sind positiv, auch dank des im Vergleich zu den Vorjahren kälteren Winters mit längeren Frostperioden. Spargelknollen bilden bei strenger Kälte deutlich mehr Triebe als bei höheren Temperaturen. Dies führt bei steigenden Temperaturen zu schnellem Austrieb und gutem Wachstum. Und je gleichmäßiger und schneller das Wachstum des Spargels, umso milder sein Geschmack. Der konkrete Saisonbeginn und -verlauf richtet sich darüber hinaus vor allem nach dem weiteren Witterungsverlauf und der Sonneneinstrahlung. Alles in allem ist mit leicht steigenden Mengen gegenüber dem Vorjahr und der gewohnt guten Qualität des deutschen Spargels zu rechnen.

Anbaumengen und -flächen in Deutschland
2016 wurden in Deutschland 120.000 Tonnen Spargel geerntet. Das entspricht einer Steigerung der Anbaumenge um mehr als fünf Prozent gegenüber 2015. Zwei Drittel der Erntemengen wurden in Niedersachen (26.800 t), Bayern (19.600 t), Brandenburg (19.600 t) und Nordrhein-Westfalen (17.600 t) erzeugt. Mit einer um fünf Prozent gewachsenen Anbaufläche von 27.000 Hektar war Spargel auch im Jahr 2016 flächenmäßig Spitzenreiter im deutschen Gemüseanbau. Damit wurde im Jahr 2016 auf 22 Prozent der deutschen Gemüseanbaufläche Spargel angebaut. Regionale Schwerpunkte liegen in Niedersachsen (5.930 Hektar), Brandenburg (4.410 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4.310 Hektar) und Bayern (3.740 Hektar).

Regionales, heimisches und internationales Angebot
Als Erzeugergenossenschaft mit ersthändigem Zugriff durch die Mitgliedsbetriebe ist Landgard einer der größten deutschen Spargelvermarkter und bietet Spargel aus vielen deutschen Regionen an. Das regionale Angebot steht dabei an erster Stelle, jedoch kann nicht in jeder Region die Nachfrage ausschließlich mit regionalen Produkten gedeckt werden. Bei den Landgard Erzeugerbetrieben in den Regionen Rheinland, Westfalen, Ostwestfalen-Lippe, Nienburg, Hamburg, dem Osnabrücker Land und der Lüneburger Heide handelt es sich vornehmlich um historisch gewachsene kleine bis mittlere Betriebe. Die Erzeugerstruktur in östlichen Bundesländern wie Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg ist hingegen durch großflächig anbauende Mitgliedsbetriebe geprägt.

Ergänzend zum heimischen Anbau vermarktet Landgard auch Spargel internationaler Herkunft. Ein Beispiel dafür ist der auch in Deutschland immer beliebter werdende grüne Spargel. Für dieses Produkt hat Landgard in Spanien einen ersten eigenen Erzeugerbetrieb gewinnen können. 90 Prozent der Anbauflächen für spanischen grünen Spargel liegen im Großraum Granada. Aufgrund der günstigeren klimatischen Verhältnisse startet die Spargelernte hier deutlich früher als in Deutschland. So standen Landgard im Februar zum ersten Mal kleinere Mengen an spanischem grünem Spargel aus Tunnelanbau zur Vermarktung zur Verfügung. Da die Plantagen noch sehr jung sind, rechnet Landgard in den kommenden Jahren mit steigenden Mengen an grünem Spargel aus geschütztem Anbau, der bereits im Februar vermarktet werden kann. Im ersthändigen Warenbezug vermarktet Landgard darüber hinaus weiteren grünen Spargel aus Italien und Ungarn sowie weißen Spargel aus Griechenland außerhalb der deutschen Saison.

Praktische Kochbox für Spargelcreme-Suppe
Auch bei den Kochboxen, einem neuen Verkaufskonzept von Landgard für den Handel, spielt Spargel eine Hauptrolle. Immer mehr Verbraucher möchten trotz Alltagstrubel gesund und lecker kochen. Die Zeit für die Suche nach dem richtigen Rezept und die Auswahl der Zutaten im Supermarkt lässt viele Verbraucher aber dennoch zu Fertigprodukten greifen. „Mit den Kochboxen bietet Landgard alle Zutaten für ein raffiniertes Rezept gebündelt in einer Box. Die Rezepte sind einfach und Schritt für Schritt beschrieben, so dass in kurzer Zeit ein frisches, gesundes und selbst gekochtes Gericht auf dem Tisch steht. Neben zahlreichen weiteren Gerichten bietet Landgard die Kochbox auch für eine leckere Spargelcreme-Suppe an“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.

Landgard unterstützt Kampagne „Deutschland schmeckt“
Landgard engagiert sich nicht nur beim Spargel besonders für die Produkte deutscher Erzeuger. Im Rahmen der Kampagne „Deutschland schmeckt“ geht Landgard auf das Bedürfnis der Verbraucher ein, die Herkunft einfach und schnell erkennen zu können. Eine solche Kennzeichnung beinhaltet die Garantie, dass umfangreiche Maßnahmen zur Qualitätssicherung, eine umweltschonende Logistik, kürzere Transportwege und eine hohe Produktsicherheit gewährleistet sind. Darüber hinaus ist auch die Unterstützung der heimischen Erzeugerbetriebe ein wichtiges Argument für die Konsumenten beim Kauf von frischem Gemüse.
Doppel-Premiere bei Landgard in der Sparte Obst & Gemüse: Während die ersten Süßkartoffeln der neuen Landgard Mitglieder von EDOM aus israelischen Erzeugerbetrieben ihre Seereise nach Deutschland antreten, treffen erntefrisch bereits die ersten Granatäpfel der neuen Genossenschaftsmitglieder in Deutschland ein. Erst im Februar hatten die israelische Erzeugergenossenschaft EDOM und ihre rund 50 angeschlossenen Betriebe im Beisein des Botschafters des Staates Israel, Yakov Hadas-Handelsman, auf dem Landgard Messestand auf der Fruit Logistica die offiziellen Mitgliedschaftsurkunden unterzeichnet. Nun stehen bereits die ersten Produkte durch Landgard im ersthändigen Warenbezug für den Handel zur Verfügung. 

„Als moderne vermarktende Erzeugergenossenschaft bieten wir Kunden dank unserer zunehmend internationalen Erzeugerbasis ganzjährige Category-Lösungen rund um Obst und Gemüse an. Hier sind gerade bei neuen und exotischen internationalen Produkten optimal abgestimmte QM- und QS-Prozesse von herausragender Bedeutung“, so der Landgard Vorstandsvorsitzende Armin Rehberg. „Mit den israelischen Mitgliedsbetrieben haben wir starke Partner an unserer Seite, mit denen wir dem Handel auch aus Israel und Südafrika wichtige Sortimente zur Verfügung stellen, die von Kunden und Verbrauchern entsprechend nachgefragt werden. Trotzdem ist und bleibt das Kerngeschäft unserer Erzeugergenossenschaft auch in Zukunft die Vermarktung der Produkte unserer Mitgliedsbetriebe in Deutschland.“ 

Die neuen internationalen Erzeuger bauen auf einer Anbaufläche von rund 550 Hektar nicht nur in Israel, sondern darüber hinaus von Februar bis Juni auch in Südafrika auf 120 Hektar Granatäpfel der Sorten „Aco“, „Hershkovitz“, „Shir“ und der Spätsorte „Wonderful“ sowie Süßkartoffeln an. Darüber hinaus bietet die EDOM Gruppe mit den Bereichen EDOM UK, EDOM Roots und EDOM Fruits auch ein umfassendes Sortiment von Gurken, Melonen, Paprika und Tomaten über Kartoffeln, Möhren und Radieschen bis hin zu Aprikosen, Avocados, Clementinen, Datteln, Feigen, Grapefruits, Kumquats, Mangos, Passionsfrüchten und Pflaumen. EDOM ist eine der stärksten und größten Erzeugerorganisationen Israels und seit Februar 2017 nun einer der neuen internationalen Partner von Landgard.
Farne sind bei Landgard die Zimmerpflanzen des Monats März Mit ihren dichten, grünen Blättern sind Farne die idealen Begleiter, um über das ganze Jahr hinweg Frische und Natürlichkeit in die Wohnung zu bringen. Im Frühling gepflanzt, verwandeln beliebte Sorten wie Nephrolepis, Pteris und Adiantum jedes Zimmer im Handumdrehen in einen Mini-Urwald und verbessern das Raumklima nachhaltig. Dafür lohnt es sich, ein wenig Arbeit in die Wahl des optimalen Standorts und die Pflege der Grünpflanzen zu investieren.  Auch wenn sie bei optimaler Versorgung robust aussehen – Zimmerfarne sind keine Pflanzen für Blumenanfänger. Wer sich ihre Pflege daher bisher nicht zugetraut hat, sollte am besten zunächst einen Saumfarn, auch Pteris genannt, als neuen Mitbewohner wählen. Mit seinen länglichen, je nach Art grünen oder bunten Wedeln, verleiht er dem Raum ein frisches Aussehen. Saumfarne fühlen sich, je nach Sorte, bei hoher Luftfeuchtigkeit an schattigen Standorten mit niedrigen Wintertemperaturen oder an wärmeren Plätzen mit Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad besonders wohl. Eine der beliebtesten Zimmerpflanzen ist der Nephrolepis, der auch als Schwertfarn bekannt ist. Seine charakteristischen Wedel sind mit zierlich gewellten oder gekrausten Fiederblättchen besetzt und können bei guter Pflege einen Meter oder länger werden. So ausgestattet, sieht der Schwertfarn auf einem Hocker oder einer Säule ausgesprochen dekorativ aus. Besonders wohl fühlt sich die Pflanze an einem halbschattigen Platz mit eher feucht-warmer Luft, wie beispielsweise an einem nach Osten oder Westen gehenden Badezimmerfenster. Wichtig ist außerdem, wie bei den meisten Farnen, eine regelmäßige, aber mäßige Wasserzufuhr. Eine richtige Diva unter den Zimmerpflanzen ist schließlich das auch als Frauenhaarfarn bekannte Adiantum. Am besten gedeiht der Farn mit den zarten und feinen blassgrünen Blättchen an einem schattigen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme. Denn dies kommt der ursprünglichen Umgebung des früheren Regenwaldbewohners am nächsten. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Erde niemals austrocknet, der Farn jedoch auch nicht direkt angesprüht und nur lauwarmes, entkalktes Wasser verwendet wird. Ein Tipp: Töpfe mit Automatikbewässerung können die Adiantum-Pflege deutlich vereinfachen.  Gartenpflanze des Monats März: Aromatische Kräuter 
Für alle Gartenfreunde, die Wert auf gesunde Ernährung legen, beginnt im Frühjahr die Pflanzzeit für lecker-aromatische Gartenkräuter. Kombiniert mit frischem Snackgemüse, sind sie die idealen Begleiter für die Grillfeste des nächsten Sommers.  Ob in Beeten, Kästen oder Töpfen – selbst gezogene Kräuter finden auch auf dem kleinsten Balkon Platz und passen damit optimal zum aktuellen Trendthema Urban Gardening. Unter der Eigenmarke EATaliano bietet Landgard ein umfangreiches Produktsortiment mediterraner Klassiker wie Salbei, Majoran, Oregano, Rosmarin, Zitronenmelisse, Bohnenkraut, Thymian, Minze und Petersilie an.  Bei der Wahl des optimalen Standorts gilt: als mediterrane Kräuter lieben Majoran, Thymian, Salbei und Rosmarin die Sonne und magere Erde ganz besonders. Generell fühlen sich die meisten Gartenkräuter in wasserdurchlässigen Tontöpfen am wohlsten – und sehen dabei auch noch ausgesprochen dekorativ aus.  Die ersten Wochen nach dem Einpflanzen sollten die Jungpflanzen zunächst in dauerfeuchtem Boden gehalten werden. Haben die Kräuter jedoch einmal kräftige Wurzeln geschlagen, benötigen sie nur noch selten Wasser und wenig Dünger. Damit sind aromatische Küchenhelfer die optimalen Beet- und Balkonpflanzen für alle Gartenfreunde, die sich schon immer einmal einen eigenen pflegeleichten Kräutergarten anlegen wollten. Der optimale Zeitpunkt, um Kräuter zu ernten, ist übrigens morgens. Denn dann ist die Pflanze am frischesten und hat einen hohen Gehalt an ätherischen Aromastoffen.

Obstgehölze für den Familiengarten sind die Baumschulpflanzen des Monats März
Gerade bei jungen Familien steht frisches Obst aus dem eigenen Garten wieder ganz hoch im Kurs. Denn nichts passt besser zu einer gesunden Ernährung als ein frischgepflückter Apfel aus dem eigenen Garten. Wer die heimische Obstschale in den nächsten Jahren auch mit Früchten aus dem eigenen Garten füllen möchte, sollte jetzt zum Spaten greifen. Denn das Frühjahr ist eine gute Pflanzzeit für heimische Obstgehölze wie Kirsche, Apfel, Birne oder Pflaume. Gerade für Kinder sind Obstbäume im Garten nicht nur viel spannender als jedes moderne Klettergerüst. Sie bieten auch eine tolle Gelegenheit, den Kreislauf der Natur selbst zu erleben – das Staunen über die plötzliche Blütenexplosion, schläfriges Bienensummen in der Baumkrone, das gespannte Warten, wie die Ernte wohl ausfallen wird.  Um das selbstgezogene Obst für Gartenfreunde noch ein wenig gesünder zu machen, hat Landgard seit Anfang des Jahres Gehölze aus ökologischem Anbau unter der Eigenmarke biologisch zusammengefasst. Zum Frühjahr ist die neue Marke in den Cash + Carry Märkten mit einer umfangreichen Auswahl an biologisch gezogenen Obstgehölzen gestartet. Beim Kauf eines Baums ist es wichtig, auf einen geraden Stamm zu achten. Zudem sollte die Krone einen ausgeprägten Mitteltrieb mit drei bis vier kräftigen Seitentrieben besitzen, die um den Stamm verteilt sind. Wer dann noch beim Pflanzen darauf achtet, dem Baum genügend Raum für ein kräftiges Wachstum zu geben, wird mit ein wenig Glück in den nächsten Jahren mit gesundem Snackobst aus dem eigenen Garten belohnt. 


Sieben Nachwuchskräfte aus der Landgard Gruppe haben ihre Ausbildungen mit einer vorgezogenen Abschlussprüfung bereits nach zweieinhalb Jahren erfolgreich abgeschlossen. Fünf davon haben Ausbildungen zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolviert, je einer als Fachkraft für Lagerlogistik und als Berufskraftfahrer. Andrea Bergers, Sabrina Nent, Daniela Pieschel, Niklas Pütz und Patrick Germes absolvierten ihre Ausbildung in der Zentrale von Landgard am Standort Straelen-Herongen, Dennis Gitzelmann im norddeutschen Wiesmoor und Hans Peer Luckert in Hamburg. Sechs der sieben Auszubildenden wurden übernommen und sind bereits in ihren neuen Aufgabengebieten tätig. Dabei haben Andrea Bergers und Daniela Pieschel Funktionen im eCommerce der Sparte Blumen & Pflanzen übernommen, in der Niklas Pütz den Vertrieb Discount verstärkt. Sabrina Nent wird zukünftig in der Versteigerung der Veiling Rhein-Maas tätig sein, Dennis Gitzelmann unterstützt die Intralogistik der Nordwest-Blumen Wiesmoor GmbH, Hans Peer Luckert den Ein- und Verkauf von Godeland in Hamburg. Patrick Germes hat sich nach Abschluss seiner Ausbildung auf eigenen Wunsch für eine neue berufliche Herausforderung außerhalb der Landgard Gruppe entschieden.     „Landgard gratuliert den sieben ehemaligen Auszubildenden herzlich zu ihren erfolgreichen vorzeitigen Abschlüssen und wünscht ihnen weiterhin beruflichen Erfolg. Wir freuen uns, dass sechs davon mit ihrem Engagement zum weiteren Erfolg unseres Unternehmens beitragen werden“, so Wolfgang Schubert, Bereichsleiter Human Resources bei Landgard. Landgard bietet jungen Leuten vielfältige Möglichkeiten in unterschiedlichsten Ausbildungsberufen. Während der Ausbildung durchlaufen sie die verschiedensten Abteilungen und gewinnen so einen Eindruck aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen. Alle Informationen zur Ausbildung bei Landgard sind im Karriereportal unter karriere.landgard.de zu finden.
Wie biologisch angebaute Produkte und kreative Verkaufskonzepte als Dreamteam für nachhaltigen Erfolg sorgen können, zeigte die Landgard Bio GmbH vom 15. bis 18. Februar 2017 auf der Biofach in Nürnberg. Am zentral gelegenen Landgard Stand, der Teil des NRW-Gemeinschaftsstands in Halle 7 war, drehte sich alles um die professionelle Vermarktung von ökologisch erzeugtem Obst und Gemüse. Auch wenn Bio einer der wichtigsten aktuellen Ernährungstrends ist, steht fest: Nur mit fachkundiger Planung, Erzeugung und Vermarktung ist ökologischer Anbau auch wirklich wirtschaftlich. Viele Fachbesucher aus dem In- und Ausland nutzten daher die Messetage, um sich bei Landgard Bio darüber zu informieren, wie die Tochtergesellschaft der Landgard Gruppe sie mit biologisch angebauten Produkten und umfangreichen Dienstleistungen unterstützen kann. 

Prominente Eyecatcher für den Point of Sale 
Als prominenter Blickfang am Landgard Bio Stand, der in frischem Weiß und gemütlichen Holztönen gehalten war, fiel den Besuchern schon von Weitem die neue Lizenzkooperation Die Sendung mit der Maus ins Auge. Die Sendung mit der Maus ist eine der bekanntesten Zeichentrickserien in Deutschland. Die Maus erklärt Groß und Klein die Welt – glaubwürdig, ehrlich und immer mit einem Augenzwinkern. Ebenfalls für Groß und Klein wurden die Maus-Produkte von Landgard konzipiert. Die Produktpalette umfasst sowohl Blumen und Pflanzen als auch biologisch erzeugtes Obst, wie zum Beispiel kleine Kinderbirnen und -äpfel. Zusätzlich beinhaltet das Konzeptangebot auch kindgerechte Pflege- und Spielanleitungen sowie einen Anbaukalender für Nutzpflanzen im typischen Maus-Stil. So haben große und kleine Maus-Fans bei diesen Produkten immer etwas zu entdecken.

Eine weitere Neuvorstellung zur Biofach 2017 war IssBio von Achim Sam, eine junge Bio-Eigenmarke von Landgard. Entertainer Achim Sam als Testimonial vermittelt auf seine charmante Art die Lust auf Bio-Kräuter und die Freude an gesunder Ernährung – ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Das Produktportfolio umfasst biozertifizierte Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Thymian und Majoran. 

Mit internationalen Partnern und neuen Bio-Erzeugern zu nachhaltigem Wachstum
„Die zahlreichen guten Gespräche hier auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel haben uns einmal mehr bestätigt: Die Nachfrage nach Bio-Obst und -Gemüse ist schon heute größer als das Angebot – Tendenz steigend. Als erfolgreiche vermarktende Erzeugergenossenschaft ist es auch im Bio-Bereich unser Ziel, dem Handel über das ganze Jahr hinweg ein breites Produktspektrum aus ersthändigem Warenbezug anzubieten – vom klassischen Bio-Obst und -Gemüse über Convenience-Produkte bis hin zu Baumschulware wie Obstgehölze und Beerenobst“, so Albert Fuhs, Geschäftsführer der Landgard Bio GmbH. „Dazu ist es wichtig, dass wir unser Netzwerk an den richtigen Stellen durch neue Erzeugerbetriebe und Kooperationen mit internationalen Partnern sinnvoll ergänzen.“ Nach Abschluss der Saison in Deutschland vermarkt Landgard zur Sortimentserweiterung bzw. zur Verlängerung der Verfügbarkeit Ware aus weltweiten Anbauregionen, die von Partnerbetrieben erzeugt wird, über Landgard Bio.

Im Rahmen einer solchen Partnerschaft besuchte eine Delegation aus der Kirgisischen Republik den Landgard Stand auf der Biofach 2017. Die Erzeugergenossenschaft unterstützt ein vielversprechendes Projekt zum Ausbau der Bio-Produktion in diesem Land. 1.600 Hektar Anbaufläche wurden dazu auf ökologischen Landbau umgestellt und erfolgreich erste Anbauversuche mit Bio-Kürbissen unternommen. Kirgisistan bietet Landgard vielfältige Möglichkeiten, samenfeste und alte Sorten sowie neue Obst- und Gemüsevarianten, die es in Europa noch nicht gibt, biologisch anzubauen – und das aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen deutlich vor der Erntezeit in Europa. Landgard wird die Erzeuger in Kirgisistan daher weiterhin bei der Beibehaltung und dem Ausbau ihrer ökologischen Landwirtschaft unterstützen. Das Sortiment umfasst unter anderem Melonen, Aprikosen, Kirschen, Trauben, Beerenobst, Rettich, Kürbis, Heilkräuter, Mais, Soja, Bohnen und Trockenfrüchte.

Zur Deckung des stetig wachsenden Bedarfs nach ökologisch erzeugten Qualitätsprodukten bewirtschaftet die Landgard Bio GmbH außerdem erstmals auch rund 22 Hektar eigene Flächen, die an die Standorte in Straelen und Lüllingen grenzen. Die Flächen, die bisher in konventionellem Anbau von lokalen Landwirten genutzt wurden, werden nun zunächst mit Kleegras bepflanzt, damit sich der Boden erholen und Nährstoffe bilden kann. Danach soll im Rahmen eines Fünfjahresplans ein buntes Bio-Sortiment in ökologischer Fruchtfolge angebaut werden. 

Auch weiterhin werden jedoch die biologisch arbeitenden Erzeuger in Deutschland den Kern der Arbeit von Landgard Bio ausmachen. Im Optimalfall gehen biologischer Anbau und Regionalität dabei Hand in Hand. „Wir haben uns daher besonders gefreut, dass zahlreiche Landwirte, die ihre Produktion auf ökologischen Anbau umstellen möchten, sich auf der Biofach 2017 darüber informiert haben, welche Beratungsleistungen wir ihnen rund um die Produktionsumstellung und professionelle Vermarktung von Bio-Produkten bieten“, erklärt Albert Fuhs. „Durch den konsequenten Ausbau unseres Netzwerks können wir den Handel bald noch zuverlässiger mit erstklassigen biologisch angebauten Produkten aus erster Hand versorgen, die in Zukunft ganz sicher noch heißer begehrt sein werden.“ 

Mal spannend, mal überraschend, immer kreativ und zielgruppengenau – mit innovativen Geschichten rund um Obst & Gemüse entwickelte sich der Landgard Messestand auf der Fruit Logistica 2017 zu einem wahren Besuchermagneten. Zu verdanken war dies unter anderem den rund zehn neuen Verkaufskonzepten. Lizenzkooperationen wie Die Sendung mit der Maus oder Weber Grill erregten dank der prominenten Platzierung des Landgard Messeauftritts am Eingang der Halle 20 sofort die Aufmerksamkeit der Besucher. Diese konnten sich an der Landgard Cooking Bar live durch die prominenten Ernährungs- und Kochprofis Sebastian Lege und Achim Sam davon überzeugen lassen, dass leckeres und gesundes Essen nicht mit großem Aufwand verbunden sein muss – auch aufgrund der neuen Vermarktungskonzepte IssBio von Achim Sam oder den Landgard Kochboxen

Mit den richtigen Partnern weltweit wachsen
Landgard bietet seinen Kunden als moderne vermarktende Erzeugergenossenschaft ganzjährige Category-Lösungen rund um Obst und Gemüse – regional, national und international. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt des diesjährigen Messeauftritts auf der Fruit Logistica 2017 bildete daher die Internationalisierung der genossenschaftlichen Erzeugerbasis. Gleich am ersten Veranstaltungstag unterzeichneten die israelische Erzeugergenossenschaft EDOM und ihre angeschlossenen Betriebe im Beisein des israelischen Botschafters feierlich ihre Landgard Mitgliedsurkunden. Nur wenig später präsentierte Landgard nicht nur den nationalen und internationalen Fachbesuchern, sondern auch dem Botschafter der Kirgisischen Republik ein zukunftsweisendes Projekt zum Ausbau der Bio-Produktion in seinem Heimatland. Am Freitagmorgen baute Landgard im Beisein des Botschafters der Sozialistischen Republik Vietnam, Doan Xuan Hung, die Kontakte zu vietnamesischen Erzeugern weiter aus. Dazu wurde auf dem Landgard Messestand die Mitgliedschaftsurkunde von weiteren vietnamesischen Betrieben unterzeichnet. Dank der zunehmenden Anzahl vietnamesischer Mitgliedsbetriebe kann Landgard seinen Kunden im ersthändigen Warenbezug Produkte wie Pitahaya, Ingwer, Rambutan und Longan anbieten.
Johannes B. Kerner ehrt verdiente Obst & Gemüse Erzeuger 
Am Donnerstagabend stand der Landgard Messestand ganz im Zeichen verdienter Erzeugerbetriebe. TV-Moderator Johannes B. Kerner war eigens zur Fruit Logistica gereist, um als Schirmherr Carsten Knodt (Erzeuger des Jahres) und Christian Berghs-Trienekens (Nachwuchspreis) mit den ersten Landgard Awards in der Kategorie Obst & Gemüse zu ehren. Die mit Gesamtpreisen im Wert von 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde in diesem Jahr erstmals an Erzeuger verliehen, die sich in besonderem Maß um ihre Genossenschaft und die grüne Branche verdient gemacht haben. „Mit dieser Ehrung wollen wir unseren Mitgliedern ‚Danke‘ sagen, aber auch: ‚Auf jetzt‘, erklärte Armin Rehberg bei der Preisverleihung. „Wir sind froh und stolz, dass wir uns das Vertrauen unserer Erzeugerbetriebe wieder erarbeitet haben und auf eine weiter wachsende Mitgliederbasis bauen können. Und das Beste: Es werden nicht nur mehr Mitglieder, sondern die richtigen, die mehr werden – starke, innovative, leistungsfähige Betriebe wie die, die wir heute hier ehren.“

Landgard Stiftung und TV-Moderator führen Grundschüler ans Gärtnern heran 
Gemeinsam mit der Landgard Stiftung stellte Johannes B. Kerner außerdem das bald startende und von ihm unterstützte Schulprojekt „Mein Schulgarten“ vor. Es wird Grundschulen beim Aufbau eines eigenen kleinen Schulgartens unterstützen. Lehrer und Schüler werden dazu nicht nur mit allem benötigten Material, sondern auch mit ebenso informativem wie unterhaltsamem Begleitmaterial für eine komplette Unterrichtseinheit ausgestattet. So können Kinder den natürlichen Kreislauf aus Pflanzen, Pflegen und Ernten direkt erleben und ganz nebenbei noch viel Wissenswertes über wichtige Themen wie Natur, Gärtnern und gesunde Ernährung lernen. 

„Die Fruit Logistica war für Landgard ein voller Erfolg“, so das Resümee von Landgard CEO Armin Rehberg nach drei Messetagen. „Die Stimmung in der Branche ist ausgesprochen positiv, und Landgard konnte einmal mehr zeigen, dass wir mit innovativen Konzepten und einer starken Erzeugerbasis für den ersthändigen Warenbezug unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Nun gilt es, nicht nachzulassen und den Schwung der Fruit Logistica mit in die beginnende deutsche Saison zu nehmen. Dann wird sich Landgard auch 2017 weiter so positiv entwickeln wie im abgelaufenen Geschäftsjahr.“
Unter der Schirmherrschaft von TV-Moderator Johannes B. Kerner wurden gestern auf der Fruit Logistica erstmals die Landgard Awards in der Sparte Obst & Gemüse verliehen. Der Award in der Kategorie „Landgard Erzeugerbetrieb des Jahres“ ging während der Green Hour auf dem Landgard Messestand an Carsten Knodt, den Inhaber des Gartenbaubetriebes Carsten Knodt Gemüsebau in Tönisvorst. Mit dem Award in der Kategorie „Landgard Nachwuchspreis“ wurde Christian Berghs-Trienekens ausgezeichnet, der den landwirtschaftlichen Betrieb Berghs-Trienekens in Straelen leitet. Mit Preisen im Gesamtwert von 20.000 Euro ist der Landgard Award der höchstdotierte Preis der Branche. 

„Mit dem Landgard Award wollen wir zeigen, dass es lohnt, sich zu engagieren – für Landgard als Erzeugergenossenschaft, aber auch für den eigenen Betrieb“, betonte Landgard Vorstandsvorsitzender Armin Rehberg bei der Preisverleihung.  

Auch Schirmherr Johannes B. Kerner ist von der Bedeutung des ersten Landgard Awards überzeugt: „Es geht bei Ihrer Arbeit um Nahrung, es geht um Gesundheit, Aufrichtigkeit und Vertrauen. Darum ist dieser Award so wichtig. Hier kommen Menschen zusammen, die das Gleiche fühlen und das Gleiche wollen – nämlich die bestmögliche Arbeit leisten.“

Carsten Knodt – „Landgard Erzeugerbetrieb des Jahres“

Carsten Knodt erhält den Landgard Award für seine unternehmerische Innovationskraft und für sein langjähriges Engagement für die Erzeugergenossenschaft Landgard, für die er seit vielen Jahren als Mitglied des Beirates Obst & Gemüse ehrenamtlich aktiv ist. Wie wichtig ihm diese Arbeit ist, betonte der frischgebackene Gewinner in einer kurzen spontanen Ansprache nach der Preisübergabe: „Danke, dass wir wieder mit Stolz sagen können: ‚Das ist unsere Landgard, hier sind wir als Gärtner wichtig‘.“  In seiner Funktion innerhalb der Erzeugergenossenschaft hat Knodt die erfolgreiche Neuausrichtung von Landgard stets konstruktiv-kritisch begleitet. Bis heue ist er ein entscheidender Treiber für die konsequente genossenschaftliche Ausrichtung von Landgard.

Im Stammbetrieb der Familie Knodt in Tönisvorst wird inzwischen in dritter Generation Gemüse angebaut. Hier legte der Großvater von Carsten Knodt mit dem Anbau von Tomaten und Paprika die Basis für eine Familientradition und für eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters übernahm Carsten Knodt 1994 kurz nach der Umstellung auf Unterglasanbau bereits in jungen Jahren Verantwortung für den elterlichen Betrieb und entwickelte ihn seitdem kontinuierlich weiter. Oberste Priorität haben dabei der Respekt vor der Natur sowie die Qualität und der Geschmack der Produkte. Inzwischen betreibt Carsten Knodt auch weitere Produktionsstätten in Sonsbeck und Neurath. In Neurath leitet er zusammen mit drei weiteren Gesellschaftern den Gartenbaubetrieb Neurather Gärtner, der sich mit 16 Hektar Unterglasfläche auf den Anbau von Tomaten spezialisiert hat. Dabei kommen die neuesten Kulturmethoden zur Anwendung. Darüber hinaus legen die Neurather Gärtner großen Wert auf eine nachhaltige Produktion. Die klimatischen Bedingungen im Gewächshaus werden mit modernster Computertechnologie an die Bedürfnisse der Tomaten angepasst. Überschusswasser aus der Bewässerung der Tomaten-Pflanzen wird aufgefangen, mit UV-Licht entkeimt und erneut für die Bewässerung genutzt. Dadurch werden Einträge von Dünger in das Grundwasser vermieden. Beheizt werden die Produktionsgewächshäuser mit der Abwärme eines gegenüberliegenden Kraftwerkes. Bei der Bestäubung der Tomaten kommen Hummeln zum Einsatz und Nützlinge arbeiten gegen tierische Schädlinge. Krankheiten werden, soweit möglich, ebenfalls mit biologischen Methoden bekämpft. 

„Carsten Knodt ist ein wichtiger Partner für uns als Landgard Vorstand. Denn er treibt seine Branche und seine Genossenschaft unermüdlich an und steht wie kein anderer für die „neue Landgard““, so Armin Rehberg in seiner Laudatio. „Er begeistert Jung und Alt gleichermaßen und schlägt Brücken zwischen den Erzeugergenerationen. Und auch in seinem Betrieb strebt er ständig nach Innovationen und berücksichtigt bei all seinen Produktideen stets höchste QM- und Nachhaltigkeitsanforderungen. Mit diesem außerordentlichen Engagement für die gesamte Branche und für seine Erzeugergenossenschaft ist er ein wichtiger Grundpfeiler von Landgard. Dafür möchten wir uns mit dem Landgard Award herzlich bedanken.“

Christian Berghs-Trienekens – „Landgard Nachwuchspreis“
Mit dem Landgard Nachwuchspreis wurde Christian Berghs-Trienekens geehrt, der im Jahr 2008 mit gerade mal 19 Jahren in den elterlichen Betrieb in Straelen eingestiegen ist und dort Schritt für Schritt die Verantwortung übernommen hat. Während sein Vater die Felder klassisch mit Weizen, Mais und Rüben bewirtschaftet, baut Christian Berghs-Trienekens in großem Stil vor allem Salat an. Auf 150 Hektar zieht er Romana-, Kopf- und Eisbergsalat sowie Kohlrabi heran. In Summe produziert der junge Gärtnermeister in der Fachrichtung Gemüsebau so jährlich 15 Millionen Pflanzen. Bei der Kultur setzt er heute auf modernste Technik. Trotzdem erfolgt der Großteil der Ernte noch in Handarbeit. 

„Mit Christian Berghs-Trienekens zeichnen wir einen jungen Nachwuchsgärtner aus, der seinen Betrieb beispielhaft führt, innovations- und investitionsfreudig ist. So ist der Betrieb Berghs-Trienekens einer der Betriebe, die sich besonders im Bereich Biodiversität engagieren. Für den Gemüsebau trägt er mit seinen 28 Jahren die alleinige Verantwortung. Dieses außerordentliche Engagement auch und gerade in der nachhaltigen Betriebsführung ehren wir gerne mit dem Landgard Award. Wir freuen uns, Christian Berghs-Trienekens in den Reihen unserer Mitgliedsbetriebe zu wissen“, so Armin Rehberg weiter. Der Gewinner des Nachwuchs-Preises dankte in seiner kurzen Ansprache vor allem seinen Eltern, von denen er den Betrieb übernommen hatte: „Dafür, dass sie mir das Vertrauen geschenkt und mir ab und zu auch durchaus mal Narrenfreiheit gegeben haben, um mich auszuprobieren.“ 

Bereits zwei Wochen zuvor hatte Landgard im Rahmen der IPM 2017 Karl-Heinz Compes (Erzeuger des Jahres) und Sven Kreisig (Nachwuchspreis) in der Sparte Blumen & Pflanzen ausgezeichnet. 

Die Verleihung des Landgard Awards 2017 unter der Schirmherrschaft von Johannes B. Kerner markiert den Auftakt für die künftig jährliche Verleihung. „Unsere Erzeugerbetriebe engagieren sich enorm für ihre Genossenschaft und für die Branche insgesamt. Sie haben es verdient, dass ihre außerordentlichen Leistungen durch den neuen Landgard Award künftig stärker im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Denn unsere Erzeugerbetriebe sind Herz und Motor unseres Erfolgs als moderne vermarktende Erzeugergenossenschaft“, so Armin Rehberg.
Bereits der erste Messetag hat gezeigt: Am neuen, modernen und digitalen Stand der Landgard Gruppe führt auf der Fruit Logistica 2017 kein Weg vorbei. Viele nationale und internationale Fachbesucher nutzten gleich nach dem Betreten der Messe durch den Eingang Nord die Gelegenheit, sich beim Messeauftritt des Unternehmens in Halle 20 aus erster Hand über die zahlreichen innovativen Vermarktungsideen von Landgard zu informieren. Mit rund zehn neuen Verkaufskonzepten zeigt Landgard auf der Fruit Logistica 2017 kreative Wege auf, Obst und Gemüse aus dem In- und Ausland am Point of Sale in Szene zu setzen – nachhaltig, trendig-modern und garantiert immer mit einem besonderen Mehrwert versehen. Kunden und Messebesucher zeigten sich begeistert von der Vielfalt und Innovativität der Konzepte. Und Fernsehkoch Sebastian Lege begeisterte die Besucher mit seinen Kostproben aus dem neuen Landgard Konzept Kochbox.

Eine Landgard Torte zum Fruit Logistica-Jubiläum 
Von den zahlreichen Neuerungen und modernen Konzepten konnten sich auch die Teilnehmer am traditionellen Messerundgang der Fruit Logistica überzeugen, die den Landgard Stand besuchten. Zum 25. Jubiläum der Leitmesse der Fruchtbranche ließen es sich Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender von Landgard, und Landgard Vorstand Karl Voges nicht nehmen, die Verantwortlichen mit einer Fruit Logistica-Geburtstagstorte zu überraschen. 

Landgard erweitert internationales Erzeugernetz um erste Mitglieder aus Israel und kirgisisches Bioprojekt 
Außerdem hat Landgard den Messeauftakt genutzt, in feierlichem Rahmen weitere Meilensteine zur Internationalisierung der genossenschaftlichen Erzeugerbasis zu setzen. Im Beisein des Botschafters des Staates Israel, Yakov Hadas-Handelsman unterzeichneten die israelische Erzeugergenossenschaft EDOM und ihre 50 angeschlossenen Erzeugerbetrieben die offiziellen Mitgliedschaftsurkunden auf dem Landgard Messestand. Durch die ersten israelischen Mitglieder kann Landgard seinen Kunden künftig im ersthändigen Warenbezug unter anderem Granatäpfel, Süßkartoffeln, Pepperoni, Paprika, Clementinen, Passionsfrüchte und Kaki aus israelischer Produktion anbieten. EDOM ist mit knapp 50 angeschlossenen Erzeugern und einer Anbaufläche von rund 300 Hektar für Granatäpfeln und 250 Hektar für Süßkartoffeln eine der größten Erzeugergenossenschaften in Israel. Darüber hinaus baut EDOM auf 120 Hektar auch in Südafrika Granatäpfel und Süßkartoffeln an, die auch für die Vermarktung durch Landgard zur Verfügung stehen.

Unterstützung beim Ausbau der Bio-Produktion in Kirgisistan
Und noch einen weiteren wichtigen Gast begrüßte Landgard am ersten Messetag: Im Beisein des Botschafters der Kirgisischen Republik, Erines Otorbaev, wurde auf der Fruit Logistica auch ein Projekt zum Ausbau der Bio-Produktion in Kirgisistan präsentiert. Dort wurden 1.600 Hektar Anbaufläche auf ökologischen Landbau umgestellt und erfolgreich erste Anbauversuche mit Bio-Kürbissen unternommen. Kirgisistan bietet Landgard vielfältige Möglichkeiten, samenfeste und alte Sorten sowie neue Obst- und Gemüsevarianten, die es in Europa noch nicht gibt, biologisch anzubauen – und das aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen deutlich vor der Erntezeit in Europa. Landgard wird die Erzeuger in Kirgisistan daher weiterhin beim Ausbau und der Beibehaltung ihrer ökologischen Landwirtschaft unterstützen. Das Sortiment umfasst unter anderem Melonen, Aprikosen, Kirschen, Trauben, Beerenobst, Rettich, Kürbis, Heilkräuter, Mais, Soja, Bohnen und Trockenfrüchte.

„Durch die Zusammenarbeit mit der israelischen Erzeugergenossenschaft EDOM und auch unser neues Bio-Projekt in Kirgisistan treiben wir die Internationalisierung der Erzeugergenossenschaft Landgard weiter voran. Dank der zunehmend internationalen Erzeugerbasis stehen uns im Sinne ganzjähriger Category-Lösungen wichtige Ergänzungssortimente, die von Kunden und Verbrauchern nachgefragt werden, jahrrund aus ersthändigem Warenbezug für die Vermarktung zur Verfügung. Trotzdem ist und bleibt das Kerngeschäft unserer Erzeugergenossenschaft auch in Zukunft die Vermarktung der Produkte unserer Mitgliedsbetriebe in Deutschland. Deshalb freuen wir uns insbesondere über die starke Präsenz von deutschen Landgard Betrieben hier vor Ort in Berlin“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. 

Bildunterschriften:
Bild 2: Unterschrift der Mitgliedschaftsurkunde im Beisein des israelischen Botschafters (v.l.): Amir Porat (EDOM), Artur Lammert, Stefan Heine (beide Landgard), Yinon Osem (EDOM), Bert Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender der Landgard eG, Yinon Horesh (EDOM), Yakov Hadas-Handelsman (Botschafter des Staates Israel in Deutschland), Armin Rehberg (Vorstandsvorsitzender der Landgard eG) und Doron Abrahami, Minister for Commercial Affairs, Head of Economic and Trade Mission.

Bild 3: Vorstellung des Bio-Projekts in Kirgisistan (v.l.): Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Ladgard eG, Albert Fuhs, Geschäftsführer Landgard Bio GmbH, Erines Otorbaev, Boschafter der Kirgisischen Republik in Deutschland, Bert Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender der Landgard eG.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Zertifizierungsstandards für Zierpflanzenbetrieben insbesondere bei anderen Vermarktern an Niederrhein weisen wir noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Landgard im Geschäftsfeld Blumen & Pflanzen weiterhin auf GlobalG.A.P.  als Zertifizierungssystem der Wahl für Anlieferbetriebe setzen. Unsere Gespräche mit unseren wesentlichen Kunden in Deutschland Handels zeigen, dass GlobalG.A.P. nach wie vor uneingeschränkt als das führende Zertifizierungssystem bestehen bleibt und akzeptiert wird.

Im Zusammenspiel des Landgard Qualitätsmanagements und des Erzeugermanagements setzen wir alles daran, dass mit einer Zertifizierung gemäß GlobalG.A.P. alle kundenspezifischen Anforderungen hinreichend abgedeckt werden, so dass auch keine weiteren Zertifizierungen oder zusätzliche Labels (z.B. MPS) benötigt werden. Im Rahmen der IPM 2017 in Essen wurden konstruktive Gespräche mit dem Standardgeber GlobalG.A.P. hinsichtlich neuer Anforderungen an eine nachhaltige Gartenbau-Produktion und die Produktkennzeichnung geführt. Auch in Zukunft wird Landgard sich dafür einsetzen, dass aktuelle Themengebiete wie Nachhaltigkeit, soziale Standards oder ein neues produktbezogenes Label weiterhin im Rahmen der regulären GlobalG.A.P. -Zertifizierung mit geprüft werden, ohne dass ein zusätzliches Audit notwendig ist oder zusätzliche Kosten entstehen.

GlobalG.A.P. ist ein international anerkannter, akkreditierter Standard u.a. für die Produktionsstufen gartenbaulicher und landwirtschaftlicher Produkte. Hauptfokus von GlobalG.A.P. sind die Themen Produktsicherheit (Rückstandsanalysen sind gefordert) sowie die Optimierung aller Produktionsmaßnahmen und -bedingungen unter Berücksichtigung der Aspekte Sicherheit, Gesundheit und Hygiene. Im Rahmen der Zertifizierung wird eine eindeutige, einmalige GGN-Nummer für jeden teilnehmenden Betrieb zur eindeutigen Rückverfolgbarkeit vergeben. Über die GGN-Nummer kann jederzeit online geprüft werden, wie der Zertifizierungsstatus aktuell ist.

„Mit der Zertifizierung nach GlobalG.A.P. sind wir sicher, auf das für unsere Erzeugerbetriebe und Kunden das bestmögliche Zertifizierungssystem zu setzen“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. „Die aktuelle Diskussion um einen einheitlichen Standard begleiten wir positiv, auch wir würden die Zusammenführung vorhandener Zertifizierungssysteme zu einem Standard begrüßen – dies dann aber als Branchenlösung und auf Basis von GlobalG.A.P..“

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