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Mode und Blumen sprechen eine Sprache. Das ist nicht erst seit dem Engagement von Blumen – 1000 gute Gründe beim Finale von Germany’s next Topmodel 2017 bekannt. Angesagte Designer setzen Trends, und die sind aktuell besonders im Interior-Bereich voller Grün und Blütenpracht. Kein Wunder also, dass Blumen und Pflanzen auch auf der angesagten StyleNite des Berliner Modemachers Michael Michalsky am vergangenen Freitag omnipräsent waren. Der Designer findet „Eine Wohnung ohne Pflanzen versprüht eine kalte, leere Atmosphäre.“ Damit greift er klar den Gründungsgedanken der Initiative auf, die deutlich machen möchte: „Blumen und Pflanzen gehören zum Leben dazu!“ Als offizieller Partner der Michalsky StyleNite, welche seit Jahren als krönender Abschluss der Berliner Modewoche „Fashion Week“ gilt, stattete die Landgard Initiative mit Hilfe hochkarätiger Floristen die MICHALSKY-Living Lounges des Events mit Blumen- und Pflanzen-Arrangements aus. Darüber hinaus sorgten reichweitenstarke Influencer aus dem Fashion & Lifestylebereich im Web für eine kreative Inszenierung der Kooperation.

Blumen als Ausdruck für Freude und Lust am Leben
Laut Michalsky sind Menschen tief im Inneren Hedonisten und wollen das Leben in vollen Zügen genießen. Die elektronischen Medien unterstützen dieses Bedürfnis, so der Designer. „Ein hochkarätiges Event, wie die StyleNite in Berlin auszustatten ist für uns natürlich eine perfekte Gelegenheit, dem dort anwesenden Szenepublikum noch einmal eindrucksvoll zu zeigen, was für ein Must have Blumen und Pflanzen sind“, so Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing bei Landgard. „Sie gehören nicht nur zum Leben dazu, sondern machen es einfach noch schöner. Michael Michalsky hat das erkannt. Als Jurymitglied von Germany’s next Topmodel kam er direkt nach dem letzten Finale auf uns zu und hat uns gebeten aktiv dabei zu sein.“ Dass die innovativ gestalteten Living Lounges nicht nur dem Eventpublikum vorbehalten waren, dafür sorgten eigens beauftragte Influencer wie Eileen von „Ein Zimmer voller Bilder (15.000 Abonnenten bei Instagram) und Talisha Minoush (über 16.200 Abonnenten bei Instagram). Die fashion- und lifestyle-affinen Damen posteten den Abend via Snapchat, Instagram und Blog ihre Eventeindrücke und sorgten so für eine zeitgemäße, innovative Platzierung trendiger Interior-Designs mit Blumen und Pflanzen bei der jungen Zielgruppe.
Landgard hat den Turnaround endgültig geschafft und ist als verantwortungsvoller Marktführer bei schwierigen Rahmenbedingungen weiter auf Erfolgskurs. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) als Kennziffer der operativen Ertragskraft zeigte sich mit 55,0 Mio. EUR nach dem Rekordwert des letzten Jahres noch einmal verbessert. Die nachhaltig positive Entwicklung von Landgard zeigt sich auch im operativen Geschäftsergebnis (EBIT). Mit einem EBIT von 28,6 Mio. EUR zeigte sich das beste operative Ergebnis der Firmengeschichte.

Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 7,2 Mio. EUR um 2,2 Mio. EUR über dem um Sondereffekte aus der Anschlussfinanzierung bereinigten EBT des Vorjahres (5,0 Mio. EUR) und damit erneut über Plan.
Deutliche organische Umsatzzuwächse

Die positive Ergebnisentwicklung der Erzeugergenossenschaft wurde von beiden Sparten getragen. Das Geschäftsfeld Obst & Gemüse hat sich mit Umsatzzuwächsen von über 30 Prozent in den vergangenen beiden Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt. Das Geschäftsfeld Blumen & Pflanzen erreichte 2016 trotz schwierigerer wetterbedingter Rahmenbedingungen erneut Zuwächse und organisches Wachstum. Über alle Geschäftsfelder hinweg stieg der Umsatz um 6,5% auf über 1,9 Mrd. EUR und entwickelte sich damit 2016 deutlich positiver als der Gesamtmarkt.

Die nachhaltig positive Entwicklung von Landgard basiert auf einem starken, gesunden, organischen Wachstum und konsequenter Kostenoptimierung. „Das Ergebnis zeigt, dass unsere Strategie, sich auf unser wesentliches Kerngeschäft zu konzentrieren und Sach- und Personalkosten weiter konsequent zu senken, richtig war“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. „Landgard hat den Turnaround endgültig geschafft und ist als verantwortungsvoller Marktführer unter schwierigen Rahmenbedingungen wieder auf Erfolgskurs. Mehr noch: Wir sind mit Konzepten, Innovationen, unserer Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsstrategie als genossenschaftliche Vermarktung 4.0 heute Taktgeber der gesamten Branche.“

Der Geschäftsbericht wurde zunächst den Vertretern der Landgard eG im Rahmen der Vertreterversammlung 2017 präsentiert. Jahresergebnis, Gewinnverwendung und Strategie wurden den Vertretern durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Bert Schmitz und den Vorstandsvorsitzenden Armin Rehberg vorgestellt und einstimmig beschlossen.

Auch für 2017 erwartet Landgard eine weitere operative Ergebnisverbesserung und ein deutlich positives EBT.

Im Rahmen der Vertreterversammlung am 28. Juni 2017 erhielten Vorstand und Aufsichtsrat der Landgard eG von den gewählten Vertretern vor dem Hintergrund der erneut deutlich positiven Ergebnisentwicklung breite Zustimmung zur Strategie und Ausrichtung des Unternehmens. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet, auch der Jahresabschluss der Landgard eG für das Geschäftsjahr 2016 wurde von der Versammlung einstimmig festgestellt. Damit bestätigten die Vertreter ihre Zustimmung zu den Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr, das erneut mit einem deutlich positiven EBT abgeschlossen werden konnte und auf operativer Ebene das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte bedeutete. Der Vorschlag zur Gewinnverwendung wurde einstimmig beschlossen. Der Vorstandsvorsitzende Armin Rehberg stellte für die zukünftige Verzinsung der freiwilligen Geschäftsanteile 2,5 Prozent in Aussicht.

Darüber hinaus erhielten die Vertreter einen umfangreichen Überblick über wichtige aktuelle Zukunftsprojekte von Landgard. So gab es einen Statusbericht über die vergangenen generischen Werbeaktivitäten der Initiative Blumen – 1000 gute Gründe sowie die bisherige und weiter geplante Mittelverwendung. Die Versammlung stimmte den geplanten Maßnahmen und dem weiteren Ausbau der Aktivitäten einstimmig zu.

Dank an Vertreter, Gremien, Mitglieder, Mitarbeiter, Kunden und Banken

Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG, nutzte die Gelegenheit, sich bei Vertretern, Gremien, Mitgliedern, Mitarbeitern und Kunden, aber auch bei den finanzierenden Banken für ihr Engagement zu bedanken. „Im Spannungsfeld der heutigen Globalisierung und des immer schnelleren Alltags spielt der Faktor Nähe zu unseren Mitgliedsbetrieben und Gremien, zu unseren Kunden, Mitarbeitern, Produkten und zum Markt sowie zu den relevanten externen Partnern wie unseren finanzierenden Banken, Behörden und dem Land für Geschlossenheit, Transparenz, Zusammenarbeit, Wachstum und Erfolg eine zentrale Rolle“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. „Genau diese Nähe macht für uns die moderne Erzeugergenossenschaft Landgard aus und genau diese Nähe ist die Basis unserer erfolgreichen Entwicklung. Dank des großen Engagements aller Beteiligten haben wir uns im zurückliegenden Geschäftsjahr definitiv weiter in die richtige Richtung bewegt und noch einmal deutlich an Tempo zugelegt. Für dieses Engagement und das damit verbundene Vertrauen in die Erzeugergenossenschaft Landgard bedanke ich mich herzlich.“

Auch Bert Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender der Landgard eG, nutzte die Gelegenheit, sich im Namen des Aufsichtsrates bei den anwesenden Vertretern zu bedanken. „Gerade für uns als Genossenschaft gilt: das Ganze ist stärker als die Summe seiner Teile. Durch gemeinsame Anstrengungen unserer Mitgliedsbetriebe und Gremien, Mitarbeiter und Partner ist unsere Erzeugergenossenschaft Landgard wieder fest auf Zukunftskurs. Diesen Schulterschluss wünsche ich mir auch weiterhin in unserer Zusammenarbeit. Wir wollen den eingeschlagenen Kurs konsequent weiterverfolgen und dem Strukturwandel in der Branche mit innovativen Ideen, nachhaltigen Strategien und modernen Konzepten gezielt begegnen.“

Carsten Knodt neu in den Aufsichtsrat der Landgard eG gewählt

Aufgrund der Besonderheit, dass im Jahr 2015 der gesamte Aufsichtsrat zur Sicherstellung der paritätischen Besetzung neu gewählt worden war, schieden die satzungsgemäß per Losentscheid bestimmten Aufsichtsratsmitglieder Norbert Artmeyer und Werner Terheggen aus dem Aufsichtsrat der Landgard eG aus. Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass nicht der gesamte Aufsichtsrat in drei Jahren neu gewählt werden muss, sondern die Wahlen kontinuierlich erfolgen. Norbert Artmeyer wurde von den Vertretern einstimmig wiedergewählt. Werner Terheggen stand aufgrund des Erreichens der Altersgrenze nach § 31(2) der Satzung nicht zur Wiederwahl. Für ihn wählten die Vertreter Carsten Knodt neu in den Aufsichtsrat der Landgard eG.

Der Aufsichtsrat der Landgard eG besteht somit ab sofort aus Willi Andree, Norbert Artmeyer, Theo Germes, Carsten Knodt, Manfred Rieke und Bert Schmitz sowie den Arbeitnehmervertretern Hilko Dahlke, Martin Flintrop, Jürgen Int-Veen, Wolfgang Schubert, Sylvia Wegelin und Peter Zander.
Nach der erfolgreichen Restrukturierung, Anschlussfinanzierung und Neuausrichtung von Landgard unter der Führung des Vorstandvorsitzenden Armin Rehberg und Erzeugervorstand Karl Voges seit 2013 scheidet Karl Voges zum 30. Juni 2017 plankonform und altersbedingt als Vorstand der Landgard eG aus. Der Aufsichtsratsvorsitzende Bert Schmitz bedankt sich im Namen der Landgard Gremien und insbesondere des Aufsichtsrates noch einmal ausdrücklich für das Engagement des Vorstands bei der erfolgreichen Restrukturierung und Neuausrichtung von Landgard. „Ich wünsche Karl Voges zu seinem Ausscheiden und in seinem Ruhestand alles erdenklich Gute, Gesundheit und auch weiter eine positive Verbundenheit zu Landgard. Lieber Karl, vielen Dank für deinen Einsatz und dein Engagement seit 2013 für deine Landgard“, so Bert Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender der Landgard eG.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2017 hat der Aufsichtsrat der Landgard eG Markus Schürholz (52) neu in den Vorstand berufen. Der Finanz- und Restrukturierungsexperte war zuvor zweieinhalb Jahre beim deutschen Marktführer im Bereich Energieinfrastrukturdienstleistungen, der SAG Group GmbH, als Geschäftsführer Finanzen tätig. Dort war er maßgeblich an der erfolgreichen Refinanzierung und dem operativen Turnaround der Gesellschaft beteiligt. Markus Schürholz verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Führungspositionen im In -und Ausland in Handel und Industrie, unter anderem in den Bereichen strategische Unternehmensentwicklung, Finanzen und Controlling, Restrukturierung sowie Mergers and Acquisitions. „Mit Markus Schürholz verstärken wir unseren Vorstand mit einem ausgewiesenen Finanzexperten. Mit seiner langjährigen nationalen und internationalen Erfahrung wird er nach der erfolgreichen Restrukturierung und Neuausrichtung von Landgard unseren Vorstandsvorsitzenden Armin Rehberg bei der weiteren Entwicklung von Landgard als moderne Erzeugergenossenschaft für Blumen & Pflanzen und Obst & Gemüse unterstützen“, so Bert Schmitz weiter.

Im Rahmen der zukünftigen Ressortverteilung wird der Vorstandsvorsitzende Armin Rehberg die Bereiche Vertrieb/Vermarktung, Erzeuger/Beschaffung, Personal, Unternehmenskommunikation/Marketing, Konzernrevision, Unternehmensentwicklung/Strategie, technischer Einkauf/Beschaffung, Recht/Compliance und Nachhaltigkeit/CSR verantworten. Markus Schürholz zeichnet als Vorstand für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Konzerncontrolling, IT/EDV, Logistik/FLS und Immobilien verantwortlich.

„Ich möchte mich persönlich natürlich bei Karl Voges für die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten über vier Jahren bedanken. Lieber Karl, du bist ein toller Mensch und Kollege, vielen Dank für die Unterstützung und deine offene, ehrlich und erfolgreiche Zusammenarbeit, alles Gute, bleib gesund, danke, wir bleiben in Kontakt“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. „Mit Nähe und zeitgemäßen Strukturen gilt es jetzt, Landgard nach der erfolgreichen Restrukturierung und Neuausrichtung als neues Vorstandsteam in die moderne genossenschaftliche Vermarktung 4.0 zu führen." Struktur- und Personalentscheidungen

In diesem Zusammenhang haben Vorstand und Aufsichtsrat der Landgard eG folgende Struktur- und Personalentscheidungen getroffen:

Der Vertrag von Franz-Willi Honnen als Geschäftsführer der Landgard Blumen & Pflanzen GmbH wird vorzeitig bis zum 31. Dezember 2018 verlängert. Franz-Willi Honnen wird die Sparte Blumen & Pflanzen gemeinsam mit den beiden operativen Geschäftsführern der Landgard Blumen & Pflanzen GmbH, Dirk Bader und Jörg Winckelmann, aus der Geschäftsführung heraus verantworten. Franz-Willi Honnen wird sich insbesondere der Gesellschafterrolle von Landgard im Joint-Venture Veiling Rhein-Maas, der Begleitung der zukünftigen Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG im Bereich Gartenbaubedarf, der Gremienarbeit im Bereich Blumen & Pflanzen, der individuellen Mitgliederbetreuung im Bereich Blumen & Pflanzen aus der Geschäftsführung heraus und dem Neuaufsatz einer Anlieferregelung und Gebührenordnung widmen.

Um die Kunden- und Erzeugerbindung zukünftig noch enger zu verzahnen und die Interessen der Mitgliedsbetriebe besser zu koordinieren, mit dem Vertrieb abzustimmen und zu optimieren, werden mit Wirkung zum 01. Juli 2017 zwei Generalbevollmächtigte in der Landgard eG neu berufen. Dirk Bader (50) wird vom Vorstand der Landgard eG zum Generalbevollmächtigten der Landgard eG in der Sparte Blumen & Pflanzen, Labinot Elshani (36) zum Generalbevollmächtigten der Landgard eG in der Sparte Obst & Gemüse berufen.

Beide Generalbevollmächtigten behalten ihre Funktionen und Mandate als Geschäftsführer in den bisherigen Vertriebsgesellschaften und der Landgard Erzeugerorganisation und berichten zukünftig direkt an den Vorstand. „Mit der Berufung von Dirk Bader und Labinot Elshani und damit von zwei Eigengewächsen von Landgard verfolgen wir das Ziel, zukünftig die Vertriebs- und Beschaffungsaktivitäten im Sinne unserer Mitgliedsbetriebe besser zu koordinieren, den Vorstand bei der operativen Leitung der Genossenschaft zu unterstützen und aus der Landgard eG heraus eine personifizierte Schnittstelle zwischen Erzeugern/Mitgliedern, Beschaffung und Vertrieb darzustellen. Dies ist nach der Neuausrichtung und der Etablierung unserer erfolgreichen neuen vertrieblichen Strukturen nun der nächste Schritt im Rahmen der weiteren Professionalisierung von Landgard. Beide werden eng verzahnt mit unseren Einheiten in der Sparte Blumen & und Pflanzen (Landgard Cash & Carry, Fachhandelsvertrieb, Discount, LEH, DIY, Salomo, Bloomways) und der Sparte Obst & Gemüse (Erzeugerorganisation, Godeland, Landgard Chemnitz Dresden, Landgard Kehl, Landgard Vermarktung West, Magli & Noël, Walter Pott, Landgard Bio) zusammenarbeiten“, so Armin Rehberg weiter. Im Rahmen der weiteren Professionalisierung der Organisation von Landgard wird Carsten Bönig (45) zum 01. Juli 2017 neben den beiden Vorständen zum weiteren Geschäftsführer der Landgard Service GmbH berufen. Carsten Bönig verantwortet seit 2016 den Bereich Konzerncontrolling bei Landgard und koordiniert in diesem Zusammenhang auch die laufenden ergebnissichernden Maßnahmen. Carsten Bönig war zuvor bei Karstadt in verschiedenen Funktionen, seit 2012 als Bereichsleiter Controlling und Stellvertreter der Direktion, erfolgreich tätig. Er wird in seiner neuen Funktion begleitend zu seiner Tätigkeit als Leiter Konzerncontrolling mit Hans Riediger die kaufmännische Gesamtleitung der Landgard Zentralbereiche verantworten. „Es ist unser Ziel, mit der Berufung von Carsten Bönig die kaufmännisch relevanten Themen konzernübergreifend zu bündeln, zu lenken und ganzheitlich zu entscheiden“, erläutert Armin Rehberg weiter. Bönig wird in seiner neuen Funktion die Gesamtkoordination und Abstimmung zwischen den Servicebereichen und Zentraleinheiten übernehmen und den Gesamtvorstand unterstützen. Die Verantwortlichen der Servicebereiche berichten disziplinarisch auch zukünftig an die jeweiligen vorgesetzten Vorstände gemäß dem aktuellen Geschäftsverteilungsplan. Carsten Bönig wird eng verzahnt mit den starken operativen Verwaltungseinheiten in Herongen, Lüllingen, Roisdorf und Kehl zusammenarbeiten.

Begleitend wird Michael Maas (41) im Zuge des Übergabeprozesses aufgrund des altersbedingten Ausscheidens von Hans Riediger zum Jahresende 2017 und der weiteren Professionalisierung der Organisation mit Wirkung zum 01. Juli 2017 zum weiteren Bereichsleiter des Finanz- und Rechnungswesens in der Landgard Service GmbH berufen. Michael Maas verfügt über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Finanz- und Rechnungswesen. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften war er zuletzt als Leiter Accounting bei der Holdinggesellschaft einer Finanzdienstleistungsgruppe tätig. Seit 1. April 2013 verantwortet Michael Maas als Abteilungsleiter das Rechnungswesen für zahlreiche Gesellschaften der Landgard Gruppe und auch den Konzernjahresabschluss sowie das Factoring, die Finanzplanung und Liquiditätssteuerung.

Neuaufstellung des Erzeugermanagements

Um Landgard im Erzeugermanagement strategisch und operativ eine moderne Struktur zu geben und das Zielbild der genossenschaftlichen Vermarktung 4.0 sicherzustellen, wird zukünftig das Erzeugermanagement neu aufgestellt. Gerade in der Schnittstelle Erzeugermanagement gilt es, die Voraussetzungen für Mitgliedervorteile und Kundenvorteile zu schaffen und zielführend zu koordinieren. Als vermarktende Genossenschaft sieht Landgard gerade in einem modernen Erzeugermanagement den Lösungsansatz für nachhaltigen Mehrwert von Erzeugern und Kunden. In den nächsten Monaten werden daher die strategischen und operativen Aufgaben, Strukturen und notwendigen Personalentscheidungen erarbeitet.

Vor dem Hintergrund aktueller Berichte über das bereits seit 2010 existierende MPS-Gütesiegel „Fruit & Vegetables“ für essbare Pflanzen weist Landgard noch einmal darauf hin, dass Landgard im Geschäftsfeld Blumen & Pflanzen weiterhin auf GlobalG.A.P. als Zertifizierungssystem der Wahl für Anlieferbetriebe setzt. Dies nicht zuletzt, weil GlobalG.A.P von den größten deutschen Handelskunden weiterhin und uneingeschränkt als das führende Zertifizierungssystem akzeptiert wird. Wichtig ist darüber hinaus, dass GlobalG.A.P. in punkto Produktsicherheit, Rückverfolgbarkeit und Transparenz alle relevanten Anforderungen berücksichtigt.

Das Landgard Qualitätsmanagement und das Erzeugermanagement verfolgen daher das Ziel, dass mit einer Zertifizierung gemäß GlobalG.A.P. alle kundenspezifischen Anforderungen hinreichend abgedeckt werden, so dass keine weiteren Zertifizierungen oder zusätzliche Labels benötigt werden. Daher wird sich Landgard auch zukünftig dafür einsetzen, dass wichtige Themengebiete wie Nachhaltigkeit, soziale Standards oder ein neues produktbezogenes Label ohne zusätzliches Audit und ohne zusätzliche Kosten weiterhin im Rahmen der regulären GlobalG.A.P.-Zertifizierung mit geprüft werden. „Mit der Zertifizierung nach GlobalG.A.P. sind wir sicher, auf das für unsere Erzeugerbetriebe und Kunden bestmögliche Zertifizierungssystem zu setzen“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.

GlobalG.A.P. ist ein international anerkannter, akkreditierter Standard u.a. für die Produktionsstufen gartenbaulicher und landwirtschaftlicher Produkte. Hauptfokus von GlobalG.A.P. sind die Themen Produktsicherheit sowie die Optimierung aller Produktionsmaßnahmen und -bedingungen unter Berücksichtigung der Aspekte Sicherheit, Gesundheit und Hygiene. Im Rahmen der Zertifizierung erhält jeder teilnehmende Betrieb eine eindeutige GGN-Nummer, über die der aktuelle Zertifizierungsstatus online geprüft werden kann.

Neuer QS-Standard für den Online-Handel mit Obst und Gemüse

Landgard begrüßt die Einführung des neuen QS-Standards für den Online-Handel mit Obst und Gemüse. „Der Standard baut auf den vorhandenen Elementen von QS auf und konkretisiert sie für die besonderen Anforderungen im Online-Handel, etwa in Bezug auf die Themen Warenausgangskontrolle, Kennzeichnungsvorschriften, Retouren- und Reklamationsmanagement sowie die Einhaltung der Kühlkette“, so Thomas Schlich, Geschäftsführer der Landgard Obst & Gemüse GmbH. Daher sieht Landgard die Nutzung des neuen Standards im Rahmen der ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie der Landgard Gruppe für die Zukunft positiv.
Im Herbst startet unter der Trägerschaft der Landgard Stiftung der zweite Durchgang des Zertifikatslehrgangs „Betriebswirt im Produktionsgartenbau“. Der Lehrgang findet mit 15 Modulen an elf Seminartagen zwischen Oktober 2017 und März 2018 in Straelen-Herongen und Umgebung statt. Bis auf einen Eigenanteil von 195 Euro pro Teilnehmer wird der Lehrgang komplett von der Landgard Stiftung finanziert. Erklärtes Ziel ist die Förderung von Führungskräften des Gartenbaus, die die Verantwortung für einen Betrieb übernehmen wollen oder bereits seit kurzer Zeit übernommen haben. Auch bei der Neuauflage des Lehrgangs fungieren der Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V., die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und das Bildungszentrum Gartenbau in Essen, die den Lehrgang mit konzipiert haben, als Kooperationspartner und sind an der Durchführung beteiligt.

Voraussetzung für die Anmeldung ist, dass die Teilnehmer mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Produktionsgartenbau mitbringen und idealerweise bereits als Betriebsleiter tätig waren oder sich auf die Betriebsübernahme eines Gartenbaubetriebes vorbereiten möchten. Darüber hinaus wird ein Bachelor-, Master-, Meister- oder Agrarbetriebswirt-Abschluss im Produktionsgartenbau vorausgesetzt. Die Themen der 15 Module reichen von Mitarbeiterführung sowie Finanzierung und Kostenrechnung über Arbeitsrecht und Steuern bis hin zu Marketing, Change Management, Bilanzen, Betriebsübernahme sowie dem neuen Modul Kommunikation & Rhetorik. Jedes Modul wird von einem ausgewiesenen Experten als Trainer geleitet.

Positive Resonanz nach der Premiere des Lehrgangs
Anfang März endete der erfolgreiche erste Durchgang des Lehrgangs mit der Verleihung der Zertifikate an 17 Jungunternehmer im Gartenbau. „Die positive Resonanz der Teilnehmer in Bezug auf die Qualität der Module, die Auswahl der Referenten und die Organisation des Lehrgangs hat uns gezeigt, dass viele unserer Erzeuger großes Interesse haben, sich kontinuierlich weiterzubilden. Daher war schnell klar, dass wir den Lehrgang erneut anbieten werden, wobei natürlich auch die Erfahrungen aus dem ersten Durchgang berücksichtigen werden. Dadurch wird die Praxisorientierung einzelner Module und der praktische Nutzwert für die Teilnehmer noch weiter steigen“, so Carsten Tovenrath, der den Zertifikatslehrgang als Verantwortlicher für Personalentwicklung bei Landgard begleitet und bei Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Die Anmeldung für einen der 18 Teilnehmerplätzte ist ab sofort möglich. Weitere Informationen

Kontaktdaten
Tel: +49 2839 59-1217
E-Mail: Carsten.Tovenrath@landgard.de
Mädchen und Jungen aus Essener Schulen und Kitas können sich schon bald auf frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau freuen. Beim großen Schul- und Kita-Pflanztag am 13. Juni 2017 legten die Kinder im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts von thyssenkrupp AG, Landgard Stiftung und dem Verband Garten- und Landschaftsbau NRW direkt vor der Unternehmenszentrale von thyssenkrupp zahlreiche Schulbeete an. Zusammen mit Auszubildenden der Erzeugergenossenschaft Landgard und von thyssenkrupp bepflanzten sie diese mit verschiedenen heimischen Obst- und Gemüsesorten sowie Blumen und Kräutern. Die Landgard Stiftung stellte den Schulen hierzu alle wichtigen Pflanzen und Utensilien für das eigene Schulbeet zur Verfügung. Ein von der Landgard Stiftung eigens nach den Regeln der Mischkultur erstellter kindgerechter Pflanzplan zeigte den kleinen Nachwuchsgärtnern, was im Beet wohin gehört. Die kontinuierliche Pflege der Schulbeete wird thyssenkrupp begleiten und unterstützen. Und damit jeder schon am Aktionstag etwas Grünes mit nach Hause nehmen konnte, haben die Schüler außerdem gemeinsam mit dem Verband Garten- und Landschaftsbau NRW tragbare Mini-Gärten angelegt.

Um im täglichen Unterricht alle Themen rund um den eigenen Schulgarten, die Umwelterziehung und Ernährung zu integrieren, erhält jede Schule zudem praxisorientierte Lehr- und Lernmaterialien. Diese wurden von der Landgard Stiftung eigens für die Unterstützung von Grundschulen erarbeitet und bereiten sowohl das Wissen über Anbau und Pflege von Obst und Gemüse sowie von Blumen und Pflanzen als auch deren Ernte kindgerecht auf. Abgerundet wird das Material durch spannende Rätsel und leckere Rezepte, die die angebauten Obst- und Gemüsearten optimal aufgreifen.
Warum es besonders in einer Metropole wie Essen wichtig ist, Kinder früh an den natürlichen Kreislauf heranzuführen, erklärte Dirk Bader, Geschäftsführer der Landgard Blumen & Pflanzen GmbH, in seiner Ansprache: „Vielen Kindern ist heutzutage nicht bewusst, wo Obst und Gemüse, das im Supermarkt gekauft wird, herkommt. Bei dem Anbau und der Pflege ihrer eigenen Schulbeete lernen sie mit Unterstützung der Landgard Stiftung die heimische Pflanzenwelt kennen – und merken ganz nebenbei, wie lecker frisches Obst und Gemüse schmeckt.“

Als Teil des Programms „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat thyssenkrupp knapp 5.000 Quadratmeter Wasserfläche vor seiner Konzernzentrale in ein großes Urban-Gardening-Projekt verwandelt. Neben den Schulbeeten gibt es unter anderem auch einen Kräutergarten, einen Sandkasten für die Kita-Kinder, ein Beachvolleyball-Feld sowie Plätze zum Entspannen. Wildstauden, die ebenfalls von der Landgard Stiftung zur Verfügung gestellt und von Essener Schülern gepflanzt wurden, bieten Bienen und anderen Insekten wertvolle Nahrungsquellen. Das Projekt wird bis September dauern. Oliver Burkhard, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor der thyssenkrupp AG, betonte: „Die ‚Grüne Achse‘ ist ein Gemeinschaftsprojekt. Vom Schulkind bis zum erfahrenen Gärtner ist für jeden etwas dabei: Die Kinder lernen den Sommer über den Umgang mit Pflanzen. Die Gärtner sorgen dafür, dass sämtliche Pflanzen nach dem Projekt weiterverwendet werden können. Das zeigt, was wir unter guter Nachbarschaft verstehen: nachhaltige Projekte gemeinsam umsetzen und dabei voneinander lernen.“

Die Landgard Stiftung ist die gemeinnützige Stiftung der Erzeugergenossenschaft Landgard mit 3.200 Mitgliedsbetrieben in den Bereichen Blumen & Pflanzen sowie Obst & Gemüse in Deutschland. Ziel ist die Stärkung und Förderung des Gartenbaus in Deutschland. Durch den eigenen Anbau, die Ernte und die Verarbeitung wird bei den Grundschülern die Begeisterung für frisches Obst und Gemüse geweckt und deren Wert als Lebensmittel verdeutlicht. Im Rahmen einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die auf den vier Säulen grüne Produkte, Klima, Energie und Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft basiert, konzentriert sich die Erzeugergenossenschaft Landgard gezielt auf Projekte, die einen umwelt- und gesellschaftsrelevanten Mehrwert bringen und weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Damit ist Nachhaltigkeit bei Landgard integraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung.

Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 10 Uhr, laden Vorstand und Aufsichtsrat die Vertreter der Mitgliedsbetriebe der Landgard eG ins Konzert- und Bühnenhaus Kevelaer. Der Vorstand wird dort den Jahresabschluss 2016 vorlegen.

Tagesordnung

1.    Eröffnung und Begrüßung

2.   Bericht des Vorstands, Vorlage des Jahresabschlusses der Landgard eG sowie des gebilligten Konzernabschlusses und des Konzern-Lageberichts für das Geschäftsjahr 2016

3.    Geschäftsentwicklung 2017

4.    Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung für das Geschäftsjahr 2016 durch den Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. 

5.    Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2016

 – Aussprache – 

6.    Beschlussfassungen

a)    Feststellung des Jahresabschlusses der Landgard eG 
 für das Geschäftsjahr 2016

b)    Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2016

c)    Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016

d)    Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016

e)    Wahlen zum Aufsichtsrat

     Die Herren Norbert Artmeyer und Werner Terheggen scheiden durch Losentscheid bestimmt mit dem Schluss dieser Vertreterversammlung aus dem Aufsichtsrat aus.

     Für Herrn Artmeyer schlägt der Aufsichtsrat Wiederwahl vor. Herr Terheggen steht wegen Erreichen der Altersgrenze nach § 31(2) der Satzung nicht zur Wiederwahl. Zur Wahl als neues Mitglied wird Carsten Knodt vorgeschlagen – Anlage 1. (Die Anlage 1 zur Einladung liegt in den Geschäftsräumen der Landgard eG zur Einsichtnahme bereit). Weitere Vorschläge können von der Vertreterversammlung gemacht werden.

f)    Wahl der Mitglieder des Wahlausschusses zur Vertreterversammlung hinsichtlich der Mitglieder der Genossenschaft

  

7.    Ausblick 2017

8.    Verschiedenes

Gartenpflanzen des Monats Juni: Solitärstauden

Gartenklassiker im sommerlichen Look: Ob groß oder klein, bodendeckend oder ausladend, als Lückenfüller oder als aparter Blickfang – mehrjährige Solitärstauden sind die ideale Basis für jede attraktive Gartengestaltung. Gerade in der Sommersaison bieten sie mit ihren prächtigen Blüten eine ideale Begleitung zu vielen Sommerblumen. In Kombination mit Frühblühern und Herbststauden sorgen mehrjährige Sommerstauden wie Fingerhut oder Rittersporn das ganze Jahr über für blühende Beete im Garten. Zugleich passen sie gemeinsam mit Lavendel und Rosen optimal zur immer beliebten Bauerngarten-Gestaltung.

Doch nicht nur in gestalterischer Hinsicht haben Solitärstauden viel zu bieten. Sie sind immer dann gefragt, wenn Klasse und Masse zusammen gewünscht sind. Denn mit den Sommerklassikern können Gartenfachhändler ihren Kunden auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Das macht es möglich, Produktpräsentationen zu aktuellen Trendthemen für unterschiedlichste Preisklassen zur Verfügung zu stellen. Und da die attraktiven Beetpflanzen durchgehend winterhart sind, bereiten diese Gartenfreunden auch in den Folgejahren immer wieder neue Freude.


Karnivoren: Zimmerpflanzen des Monats Juni

Fleischfressende Pflanzen, auch als Karnivoren bekannt, faszinieren die Menschen von Alters her. Bereits Charles Darwin, Urvater der modernen Evolutions-Theorie, setzte sich 1878 in einem Buch mit dieser außergewöhnlichen Pflanzenspezies auseinander. Und auch heute noch beobachten zum Beispiel besonders Kinder gespannt, wie sich die Venusfliegenfalle bei kleinster Berührung sogleich schließt, um ihr vermeintliches Opfer zu fangen. Und da sich die im Fachhandel erhältlichen fleischfressenden Pflanzen ausschließlich von Insekten ernähren, bieten sie gerade im Sommer als Mückenvertilger sogar noch einen zusätzlichen Mehrwert.

Mit einem intensiven Duft, leuchtenden Farben oder glitzernden Tropfen einer nach Nektar duftenden Substanz, die jedoch dazu dient, die Beute zu betäuben, locken die Pflanzen ihre Beute an – dann schnappt die Falle zu. Grundsätzlich lassen sich fleischfressende Pflanzen nach drei verschiedenen Beutefang-Strategien unterscheiden: Klappfallen wie die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula), Klebfallen wie bei Sonnentau (Drosera) oder Fettkraut (Punguicula) und Fallgruben wie bei den Schlauchpflanzen (Sarracenia) und Kannenpflanzen (Nepenthes).

Da die meisten Karnivoren eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, fühlen sie sich in kleinen Gewächshäusern oder Minitreibhäusern auf der Fensterbank besonders wohl, wo sie zugleich viel Licht erhalten. Wichtig ist außerdem absolut kalkfreies Wasser, am besten eignet sich Regenwasser. Dünger vertragen die Pflanzen, die ursprünglich aus kargen Gegenden stammen, dagegen ebenso wenig wie warme Heizungsluft. Im Winter sollten die fleischfressenden Pflanzen stattdessen lieber etwas kühler, aber dennoch hell untergebracht werden.


Baumschulpflanze des Monats Juni: Hortensien

Mit ihren großen farbenfrohen Blüten sind Hortensien (Hydrangea) als Blickfang aus deutschen Gärten nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, denn die blühfreudigen Strauchgewächse passen nicht nur wunderbar in den Bauerngarten, sie sind dazu auch ausgesprochen pflegeleicht.

Das Wichtigste in der Hortensienpflege ist die richtige Bewässerung. Besonders bei trockenem und sehr warmem Wetter muss der Boden durch zweimaliges Gießen in den frühen Morgen- und Abendstunden gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist dabei jedoch ebenfalls zu vermeiden. Ein spezieller Hortensiendünger, aber auch Azaleen- oder Rhododendron-Dünger geben zusätzliche Energie für lange Blühfreude.

Je nach Wuchsform unterscheidet man zwischen Ball-, Garten-, Bauern-, Rispen-, Teller-, Eichenblatt oder Samthortensien, die wiederum in vielen verschiedenen Farben und Blütenformen verfügbar sind. Die meisten dieser Arten wachsen bevorzugt im Halbschatten, einige können jedoch auch in der vollen Sonne stehen. So finden Gartenfreunde je nach gewünschtem Standort für jeden Verwendungszweck eine passende Hydrangea. Traditionell bilden die mehrjährigen Pflanzen ab dem zweiten Jahr einmal jährlich farbenfrohe reiche Blütenstände aus. Der Fachhandel hält jedoch mittlerweile auch spezielle remontierende Züchtungen bereit, die im Laufe der Sommersaison noch ein zweites Mal neue Blütentriebe bilden können.

Für findige Gartenfreunde halten die ohnehin hübschen Pflanzen mit ein wenig Vorwissen sogar noch eine beeindruckende Besonderheit bereit: Je nach Beschaffenheit des Bodens wechseln Hortensien die Farbe ihrer Blüten. Entscheidend für die Farbe ist der pH-Wert des Bodens. So blühen die Blüten auf saurem Boden blau, während sie auf neutralem Boden rosa sind. Durch Hinzugabe von Aluminiumsulfat ins Gießwasser kann die Blaufärbung künstlich herbeigeführt werden – ein Versuch lohnt sich also!

„Schöne Aussichten als Berufskraftfahrer bei der FLS“ – so wirbt die Fresh Logistics System GmbH (FLS) ab sofort genau dort, wo viele potenzielle Mitarbeiter Tag für Tag unterwegs sind – auf den Straßen Deutschlands. Dazu hat die FLS die beiden mehr als 13 Meter breiten Seitenflächen und die Rückseite von LKWs mit einer aufmerksamkeitsstarken Gestaltung versehen. Zu sehen ist ein LKW der FLS, der durch eine ansprechende Landschaft fährt. „Die schönen Aussichten beziehen sich dabei natürlich nicht nur auf die, die sich dem Fahrer von seiner Kabine aus bieten. Vielmehr möchten wir mit der auffälligen LKW-Gestaltung auf die ausgezeichneten Perspektiven für Berufskraftfahrer bei der FLS aufmerksam machen“, so Christian Orth, Geschäftsführer der FLS. Die gestalteten LKWs werden zunächst vom Standort Straelen-Herongen aus im gesamten Bundesgebiet für den Logistik-Spezialisten der Landgard Gruppe unterwegs sein. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte einer der LKWs am 27. Mai bei der Veranstaltung „Wunderland Kalkar on Wheels“. Dort beteiligte sich die FLS mit insgesamt drei Zugmaschinen am sogenannten „Truckers Run“, einer Wohltätigkeits-Rundfahrt am Niederrhein mit mehr als 100 LKWs, bei der kranke Kinder die Gelegenheit hatten, im Führerhaus eines „echten“ LKW mitzufahren – für viele ein langgehegter Herzenswunsch. Auf der begleitenden Logistik-Messe im Wunderland Kalkar präsentierte die FLS den Messebesuchern die schönen Aussichten für Berufskraftfahrer an einem eigenen Messestand. Mit einer großen Tombola mit einer Vielzahl an Preisen setzte die FLS auch hier auf einen kreativen Weg, um potenzielle Mitarbeiter auf das Unternehmen aufmerksam zu machen. „Die Preise wurden von Unternehmen gestiftet, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Der gesamte Erlös aus dem Losverkauf kommt der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. in Düsseldorf zugute“, so Orth. Kraftfahrer, die sich für eine Mitarbeit bei dem Frischelogistik-Spezialisten der Landgard Gruppe interessieren, können sich unter bewerbungen@freshlogistics.de vorzugsweise per E-Mail bewerben.

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