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Landgard: Früher Start in starke Freiland-Rhabarbersaison

| 30.03.2017

Ob als Kuchen, Dessert, Schorle oder Cocktail: Rhabarber hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Trendartikel beim Verbraucher entwickelt. Selbst Schnaps und Likör wird aus Rhabarber hergestellt, im Westen ist Rhabarberschnaps sogar einer der aktuellen Geheimtipps bei Hochprozentigem. Pünktlich zum Frühlingsbeginn sind jetzt über die Erzeugergenossenschaft Landgard die ersten frischen Stangen aus Freilandanbau im Handel erhältlich.

Am 21. März hat die Erzeugergenossenschaft im Rheinland, der deutschen Hauptanbauregion für Rhabarber, mit der Ernte der ersten Außenkulturen begonnen. „Damit können wir unseren Kunden dank des kalten Winters und der für Rhabarber günstigen Witterung der letzten Wochen die erste rheinische Freilandware mit hoher Qualität mehr als eine Woche früher anbieten als im letzten Jahr“, erklärt Labinot Elshani Geschäftsführer der Landgard Vermarktungsgesellschaft für Obst & Gemüse. „Mit Blick auf den anhaltenden Rhabarbertrend haben wir in den letzten Jahren unsere Anbaumenge kontinuierlich gesteigert. Auch für die Saison 2017 sind die Aussichten bezüglich der zu erwartenden Mengen und Qualitäten hier in Deutschland sehr gut. Dies unterstützen wir bei Landgard mit der Kampagne Deutschland schmeckt.“

„Deutschland schmeckt“

Um die zahlreichen Vorzüge deutscher Produkte beim Verbraucher verstärkt in den Fokus zu Rücken, setzt sich Landgard mit der Aktion „Deutschland schmeckt“ gezielt für hochwertiges Obst und Gemüse von heimischen Erzeugern ein – natürlich auch bei Rhabarber. Die Kampagne zeigt, wie kurze Wege zwischen Feld und Teller für Nachhaltigkeit und besondere Frische sorgen. Zugleich entspricht „Deutschland schmeckt“ dem Wunsch vieler Verbraucher zu wissen, woher die von ihnen konsumierten Lebensmittel wirklich stammen. Denn neben Qualität ist auch die Unterstützung der heimischen Erzeugerbetriebe ein wichtiges Argument für die Konsumenten beim Kauf von frischem Gemüse.

Rheinischer Rhabarber als Exportschlager

Rhabarber ist ein Paradebeispiel für hochwertige Erzeugnisse regionaler Herkunft. Im Rheinland bauen alleine 30 Landgard Erzeuger auf rund 250 Hektar Fläche das beliebte Stangengemüse an. Weitere Anbauflächen in Nord- und Ostdeutschland kommen hinzu. Im Jahresverlauf ist der Rhabarber für die Erzeugerbetriebe ein wichtiges Standbein. Denn als erstes frisches Freilandgemüse ist er bereits erntereif, wenn andere Kernprodukte gerade erst gepflanzt werden. So trägt der Rhabarberanbau zu einer gleichmäßigen Auslastung innerhalb der Erzeugerbetriebe bei.

Als vermarktende Erzeugergenossenschaft mit ersthändigem Zugriff durch die Mitgliedsbetriebe ist Landgard einer der größten deutschen Rhabarberanbieter. Dabei versorgt Landgard nicht nur den deutschen Markt mit dem erntefrischen Frühlingsgemüse. Rhabarber ist bei Landgard ein starker Exportschlager und geht unter anderem an Kunden in England, Frankreich, Österreich, Skandinavien und der Schweiz.

Kalter Winter sorgt für gutes Wachstum

Rund 90 Prozent der Rhabarberernte aus verfrühtem und Freilandanbau geht – je nach Kundenwunsch in Folie gepackt oder lose – als Frischware in den Handel. Der Rest wird industriell verarbeitet, wobei neben der Konservenherstellung die Saftgewinnung in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

Ähnlich wie Spargel benötigt auch der zu den Knöterichgewächsen gehörende Rhabarber im Winter gewisse kalte Perioden, in welchen die Pflanze wichtige Kältepunkte sammeln. Kommen dann im Frühjahr Phasen mit warmen Tages- und kühlen Nachttemperaturen hinzu, bietet dies optimale Voraussetzungen für das beliebte Stangengemüse. Bereits ab Ende Januar ist bei Landgard der erste deutsche Rhabarber aus so genanntem verfrühtem Anbau in kleineren Mengen erhältlich. Er wird unter zwei Folienschichten in Hochtunnelanlagen gezogen, die durch externe Abwärme zusätzlich beheizt werden. Die so gezogenen Stangen sind besonders zart, mild-säuerlich im Geschmack und geben schon zum Ende des Winters einen ersten Vorgeschmack auf den kommenden Frühling. Trotz des deutlich höheren Aufwands ist der verfrühte Anbau daher ein zunehmender Trend in der Rhabarbererzeugung, derzeit werden bei Landgard rund 5,5 Hektar Anbaufläche auf diese Weise bewirtschaftet.