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Die Garten-, Zimmer- und Baumschulpflanze des Monats Januar 2017

| 06.01.2017

Die Primel ist bei Landgard die Gartenpflanze des Monats Januar

Im Januar sind es die Frühblüher, die die Farbe in den Garten zurückbringen. Mit ihnen erfüllt sich der Wunsch nach Wärme, Farben und fröhlicher Stimmung. Primeln sind dabei die perfekte Lösung. Sie sind bereits ab Januar blühend im Handel erhältlich, leicht zu pflegen, es gibt sie in einer Vielzahl von Farben und sie sind vielseitig einsetzbar: als Bodendecker im Garten oder als Farbtupfer im Steingarten, in einer Schale auf der Terrasse und im Balkonkasten. Primeln sind ausdauernde und mehrjährige Pflanzen und mit etwas Winterschutz können sie den Garten viele Jahre lang schmücken.

Besonders beliebt und in einer Vielzahl von Farben und Blütenformen erhältlich ist die Kissenprimel Primula vulgaris. Ihre einfachen oder gefüllten Blüten liegen auf kurzen Stielen direkt über der Blattrosette. Bei P. poliantha thronen die großen, oft halbkugelförmigen Blütenstände auf kräftigen Stielen über der Rosette. Diese Primeln sollten im Frühjahr gedüngt und regelmäßig gegossen werden, damit der Ballen feucht bleibt. Kleiner und kugelrund sind die Blütenstände von P. denticulata, der Kugelprimel. Besonders beliebt bei Gartenliebhabern, die es natürlich lieben, sind die Aurikel oder die Echte Schlüsselblume. Diese beiden Arten erleben gerade ein furioses Comeback und benötigen etwas andere Standortbedingungen. Gemäß ihrer alpinen Herkunft mögen sie es relativ trocken und sonnig. Dekorativ und üppig sowie auch als Zimmerpflanze beliebt sind die Becherprimel und die Fliederprimel. Mit einer Vielzahl von Blütenständen und etwas kleineren Einzelblüten haben diese Arten eine sehr romantische Ausstrahlung. Für die Ufer- und Teichbepflanzung eignet sich die Rosenprimel, die deutlich mehr Nässe verträgt als andere Arten.

Sanseveria – die Zimmerpflanze des Monats Januar

Unkompliziert, pflegeleicht und luftreinigend: Die Sanseverie – auch Bogenhanf genannt – gehört zu den Zimmerpflanzen mit echtem Mehrwert. Die ledrigen, schwertförmigen Blätter mit scharfer Spitze, die sich aus Wurzelstöcken entwickeln, sind wasserspeichernd – eine Eigenschaft, die auch unregelmäßiges Gießen verzeiht. Der Topfballen wird mäßig feucht gehalten, im Winter trockener. Stehen die Pflanzen hell, bleiben sie kompakter und kräftiger. Sie vertragen volle Sonne, kommen aber auch an schattigeren Standorten zurecht. Je nach Sorte sind die Blätter panaschiert, gefleckt, gebändert oder haben einen hellen Rand. Bei schlechten Lichtverhältnissen können sie allerdings auch vergrünen.

Neben der bekannten Sanseveria trifasciata mit einer Reihe unterschiedlicher Sorten sind noch einige weitere Arten im Handel. So hat Sanseveria cylindrica runde Blätter. Sie wird in ganz unterschiedlichen Formen angeboten, beispielsweise als Fächer aus Triebspitzen, mit eingefärbten Spitzen oder kunstvoll geflochten. S. francisii wächst stammförmig nach oben, S.hyacithoides hat breite kurze Blätter. S. parva bildet schmale lange Blätter in einer Rosette. Es gibt noch rund 60 weitere Arten, die die Sanseveria zum Sammelobjekt machen. Bei älteren Pflanzen bilden sich auch Blütentriebe mit einer Vielzahl weißer, kleiner Blüten, die süß duften. Mit ihrer Bildung stoppt das Wachstum des jeweiligen Triebes. Anders als bei Bromelien sterben die Triebe nach der Blüte aber nicht ab. Besonders wegen ihrer luftreinigenden Eigenschaften steht die Sanseveria bei Menschen, die eine natürliche Umgebung schätzen, hoch im Kurs. Denn die Pflanzen filtern eine ganze Reihe von Schadstoffen – Formaldehyd, Benzol, Trichlorethen und Xylole – in signifikanter Menge aus der Raumluft.

Salix – die Baumschulpflanze des Monats Januar

Sie gehören zu den beliebtesten Bäumen und Sträuchern, haben eine große Artenvielfalt und viele von ihnen sind in unseren Breiten heimisch. Heimisch sind beispielsweise die Silberweide, die Trauerweide, die Salweide, die Reifweide, die Grauweide oder die Korbweide, die wie die Silberweide oft als Kopfweide gezogen wird. Eher exotisch kommen die Korkenzieherweide, die Drachenweide und die buntblättrige Harlekinweide daher, die ihren Ursprung in Asien haben. Diese exotischen Arten werden auch gerne als Schnittzweige in die Vase gestellt.

Die Blütezeit vieler Weiden-Arten beginnt bereits Anfang März. Die Blütenstände sind Kätzchen, die jedes Jahr aufs Neue als Vorboten des Frühlings die neue Jahreszeit einläuten. Die frühblühenden Arten sind für Hummeln, Wildbienen und Honigbienen besonders wichtig, weil sie zu den ersten Futterquellen des Jahres zählen. Nahezu alle heimischen Weidenarten stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden und an die Lichtverhältnisse. Ob halbschattig oder sonnig – solange sie nie komplett trocken steht, bringt die Weide ihrem Besitzer über viele Jahre hinweg Freude. Die Bäume sind schnellwüchsig und als Pioniergehölze ausgezeichnet für die Befestigung von Flächen und Hängen geeignet. Mit einem regelmäßigen Beschnitt alter Äste nach der Blütezeit wird die Weide verjüngt.

Der deutsche Name „Weide“ bedeutet „die Biegsame“. Ein Hinweis auf das Holz, das seit Jahrhunderten für die Korbflechterei, für Dächer oder die Herstellung von Möbeln oder Spankörben genutzt wird. In der Naturheilkunde wird die getrocknete Rinde der Weide als Tee aufgebrüht und wirkt wie Azetylsalizylsäure fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch.