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Landgard im Austausch mit der Politik

| 03.09.2021

v. l.: Frank Giesberts (CDU Straelen), Jannis Delbeck (CDU Straelen), Britta Miltner (CDU Straelen), Willi Andree (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Landgard eG), Heiner Bons (CDU Straelen), Bert Schmitz (Aufsichtsratsvorsitzender Landgard eG), Monika Lemmen (stellv. Bürgermeisterin der Stadt Straelen), Robert Sauer (Vorstand Landgard eG), Stefan Rouenhoff (Mitglied des Bundestages), Carsten Bönig (Vorstand Landgard eG), Dirk Bader (Vorstand Landgard eG). Bild: Christian Wucherpfennig

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff besuchte die Erzeugergenossenschaft in Herongen

Stefan Rouenhoff gehört seit September 2017 als Direktkandidat des Kreises Kleve dem Deutschen Bundestag an. Seitdem hat er Landgard schon bei verschiedenen Gelegenheiten besucht, um das Unternehmen näher kennenzulernen und aktuelle Themen zu besprechen. So auch am 26. August, als er zusammen mit einer Gruppe von CDU-Lokalpolitiker*innen, darunter auch Straelens stellvertretende Bürgermeisterin Monika Lemmen, in der Firmenzentrale in Herongen begrüßt werden konnte.

Als Erzeugergenossenschaft mit mehr als 3.000 Mitgliedsbetrieben und einer der größten Arbeitgeber im Kreis Kleve nutzt Landgard Gelegenheiten wie diese immer wieder für einen kontinuierlichen Austausch mit politischen Mandatsträgern auf kommunaler, landesweiter und bundesweiter Ebene. „Stefan Rouenhoff betonte bei seinem Besuch die Bedeutung des Gartenbaus für die Region und somit auch die Bedeutung der Genossenschaft Landgard. Er zeigte großes Interesse und Verständnis für branchenspezifische Problemstellungen und erkundigte sich konkret nach aktuellen Herausforderungen für Landgard und unsere Mitgliedsbetriebe“, so Landgard-Vorstand Dirk Bader.

Gedankenaustausch zu aktuellen Themen

In der abschließenden Gesprächsrunde wurde darüber diskutiert, bei welchen konkreten Themenfeldern die Politik die Interessen und Anliegen der Genossenschaft aufgreifen könnte. Robert Sauer, Landgard-Vorstand Obst & Gemüse, wünschte sich in diesem Zusammenhang einen größeren Schutz für die nationale Landwirtschaft und den Gartenbau, damit die Grundversorgung für Deutschland vor allem durch die deutsche Produktion sichergestellt werden kann. Hier sei, so Robert Sauer weiter, eine verlässliche Regulierung durch eine gemeinsame Richtung der politischen Entscheidungsträger erforderlich.

Dirk Bader, Landgard-Vorstand Blumen & Pflanzen, und Finanzvorstand Carsten Bönig sprachen sich für eine größere Planungssicherheit für die Betriebe aus. Neben der offenen Frage nach dem Brennstoff der Zukunft und steigenden Kosten für Energie, Lohn und CO2-Steuer merkten sie auch an, dass Fördermittel für die Betriebe nur dann hilfreich sind, wenn sie langfristige Orientierung bieten. Bert Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender der Landgard eG und selbst Betriebsinhaber eines Gartenbaubetriebes, verwies in diesem Zusammenhang auf permanent steigende Kosten in den Betrieben, die nicht weitergegeben werden können. Hinzu kommen laut Bert Schmitz hohe Kundenanforderungen und ein erheblicher bürokratischer Aufwand, um an Fördermittel etwa für den Klimaschutz zu gelangen. Die Menge an Vorgaben erschwere es hier vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben, dringend benötigte Fördermittel beantragen und in Anspruch nehmen zu können.

Der Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff sicherte zu, die angesprochenen Themen mit den zuständigen Ansprechpartner*innen in den verschiedenen Bundestagsausschüssen zu diskutieren und nach politischen Lösungen zu suchen. Es müsse verstärkt die Marktmacht des Handels in den Blick genommen werden. Gleichzeitig sprach sich Rouenhoff dafür aus, die regionale Produktion gezielt zu stärken. Dies reduziere nicht nur Abhängigkeiten vom Ausland, sondern sei auch ein Beitrag zum Klimaschutz.