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Landgard zeigt grüne Produkte und nachhaltige Lösungen bei der IPM 2020

| 28.01.2020

Neue Verpackungen, die Kunststoff reduzieren, umweltschonend produzierte Blumen und Pflanzen sowie nachhaltige Ideen einmal mehr im Fokus bei Landgard

Wie grüne Produkte zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen, zeigt Landgard auf der IPM 2020. Die Erzeugergenossenschaft präsentiert in Halle 1, Stand E21, zahlreiche aktuelle nachhaltige Projekte und umweltschonend angebaute Blumen und Pflanzen, die verschiedene Facetten der Nachhaltigkeit konkret umsetzen. Als führende Erzeugergenossenschaft für Obst und Gemüse sowie Blumen und Pflanzen ist ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen für Landgard mehr als nur eine Verpflichtung. „Seit 2015 setzen wir die vier Säulen unserer Landgard Nachhaltigkeitsstrategie, ‚Grüne Produkte‘, ‚Klima, Energie und Umwelt‘, ‚Mitarbeiter‘ und ‚Gesellschaft‘ in konkrete gelebte Praxis um. Wir sind uns sicher – und das sollte auch allen klar sein: Blumen und Pflanzen sind ein wichtiger Teil der Lösung für eine grünere, nachhaltigere Welt, nicht des Problems. Für uns ist Nachhaltigkeit seit 2015 als Herzensangelegenheit alternativlos, eine Überzeugung und definitiv mehr als eine Diskussion über Pflanzenschutz“, betont Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.

Im Fokus auf der IPM stehen in 2020 kunststoffreduzierte Verpackungslösungen, ressourcenschonende Arbeitsweisen und grüne Vermarkungskonzepte und Produkte, die einen wertvollen Beitrag dazu leisten, Ökologie und Ökonomie in der Grünen Branche in Einklang zu bringen. Grüne Vielfalt wird dabei für die Messebesucher direkt erlebbar. Als besonderes Highlight lädt die neue Landgard Nachhaltigkeitskugel in diesem Jahr erstmals zum Entdecken und Informieren ein. Das mehr als mannshohe, kugelförmige Holzelement ist über und über mit grünen, nachhaltigen Produkten bepflanzt, die dank des Landgard Nachhaltigkeitssiegel auf einen Blick als „Zertifiziertes nachhaltiges Produkt“ zu erkennen sind. Das Siegel macht die Nachhaltigkeit eines Produkts für Verbraucher klar sichtbar – und erleichtert so eine Kaufentscheidung zugunsten von Umwelt und Ressourcenschutz. Mit dem Qualitätssiegel werden ausschließlich grüne Produkte ausgezeichnet, die einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen, der von den Nachhaltigkeitsexperten bei Landgard genauestens überprüft und stetig weiterentwickelt wird. „Gemeinsam mit Erzeugern und Kunden bauen wir unser Sortiment nachhaltiger zertifizierter Pflanzen konsequent aus – und zeigen unter nachhaltigkeit.landgard.de auch gleich, was diese Produkte so besonders grün macht“, so Dr. Svea Pacyna-Schürheck, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit bei Landgard.

Weniger Kunststoff, mehr Umweltschutz

Ziel von Landgard sind nachhaltigere Verpackungslösungen, die nicht nur aus ökologischer, sondern auch ökonomischer Sicht sinnvoll sind. Auf der IPM 2020 zeigt die Erzeugergenossenschaft zahlreiche Beispiele, die sehr vielversprechend sind und gute Alternativen zu bisherigen Kunststoff- oder reinen Kartonverpackungen bieten. Im Einsatz gegen die Kunststoffflut hat schließlich auch die Grüne Branche bereits heute viele Lösungen parat.

Landgard beschäftigt sich im Rahmen der Landgard Nachhaltigkeitsstrategie bereits seit 2015 intensiv mit der Entwicklung neuer innovativer Verpackungsansätze. Kunden profitieren so je nach Anforderung von individuellen Verpackungslösungen, die die Verwendung von Kunststoffen im Gartenbau nachhaltig senken. Das Spektrum reicht vom Einsatz kompostierbarer Töpfe aus Materialien wie z.B. Holz-, Pflanzen- oder Papierfasern über kunststofffreie oder -arme Tüten für Topfpflanzen und kompostier- oder recyclingfähige Einwegtransporttrays aus Papier, Holz oder recyclingfähigem Kunststoff bis hin zu Floritray, der neuen Mehrweg-Transportlösung für die Grüne Branche.

Floritray basiert auf einer Studie des Fraunhofer Instituts und wird als erstes Mehrwegtray für alle Teilnehmer der Grünen Branche und alle Schritte der Vermarktungskette von Pflanzen gleichermaßen geeignet sein. Dieses Tray besteht zu 100 Prozent aus Recyclingkunststoff und ist auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ohne Mehrkosten für alle Beteiligten der Lieferkette vom Erzeuger und den Anlieferer bis hin zum Kunden einsetzbar. Auf der IPM 2020 stellt Landgard erstmals das brandneue Mehrwegpalettensystem vor. „Wir rufen alle Interessierten und Branchenteilnehmer auf, hier mitzumachen, denn gerade bei diesem Thema gilt, nur gemeinsam können wir etwas erreichen“, so Armin Rehberg.

Schritt für Schritt zu einem besseren Klima

Landgard ist konsequent bestrebt, Schritt für Schritt in allen Bereichen klimaneutral zu werden, so z.B. in der unternehmenseigenen Logistik. „Moderne Logistiklösungen werden auch in Zukunft für die Grüne Branche unerlässlich sein. Darum müssen wir Mittel und Wege nutzen, um die Auswirkungen dieser Transporte auf die Umwelt zu reduzieren und zu kompensieren und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender von Landgard. „Auch auf der IPM wollen wir unsere Kunden und Partner daher für die Möglichkeiten klimaneutraler Transporte sensibilisieren. Denn nur gemeinsam können wir für uns und kommende Generationen eine gesunde Umwelt im Gleichgewicht sichern. Sprechen Sie unsere Logistik Experten am Landgard Stand bezüglich moderner Transportmöglichkeiten und Effizienz an. Unsere Branchenspezialisten stehen für gemeinsame Lösungen zur Verfügung.“

Unter dem Motto „Landgard goes Zero“ wird die Erzeugergenossenschaft den Weg hin zur Klimaneutralität in Zukunft konsequent weiter beschreiten. Ein erster Schritt ist die Analyse und Kompensation der jährlichen Treibhausgas-Emissionen aller Standorte der Logistik-Tochter Fresh Logistics System gemeinsam mit dem Partner „Fokus Zukunft“. Auf dieser Basis wird eine fundierte CO2-Bilanz nach dem internationalen Standard des Greenhouse Gas Protocol erstellt. Bereits gestartete Reduktions- und Vermeidungsstrategie werden parallel weiter ausgebaut und neue Einsparmöglichkeiten ermittelt. Emissionen, die nicht vermieden werden können, werden durch nachhaltige, CO2-kompensierende Projekte bis hin zur Klimaneutralität ausgeglichen. Die Kompensationsmaßnahmen sind dabei so vielfältig wie das Thema Nachhaltigkeit selbst. Das Spektrum reicht von international anerkannten und zertifizierten Klimaschutzprojekten wie der Förderung von Wind- und Wasserenergie in Indien oder Guatemala über Wiederaufforstung und Waldschutz in Brasilien oder Kolumbien bis hin zu neuen grünen Produkten, die nicht nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv sind und damit einen aktiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten.

Grüne Produkte für eine grünere Zukunft

Neben der Landgard Logistik tragen auch grüne Landgard Produkte zum Erreichen des ehrgeizigen Ziels „Landgard goes Zero“ bei. Denn mit Lizenzkooperationen wie „Die Minions“ leisten Pflanzen selbst einen aktiven Beitrag für eine grünere Zukunft. Die neuen Minions-Pflanzen sind z.B. nicht nur CO2-neutral – sie sind sogar klima-positiv!

„Wir wollen mehr tun, als nur die bei Produktion, Vermarktung und Vertrieb entstandenen CO2-Emissionen zu kompensieren, darum legen wir noch 10 Prozent drauf“, erklärt Nachhaltigkeitsexpertin Dr. Svea Pacyna-Schürheck die neue Idee. „Mit der so ermittelten Summe unterstützen wir gemeinsam mit unserem Partner ‚Fokus Zukunft‘ dann weitere Nachhaltigkeits-Projekte in der ganzen Welt.“

Mit der erfolgreichen Lizenzkooperation „Die Biene Maja“ setzt sich Landgard z.B. gemeinsam mit Kunden und Erzeugern bereits seit 2017 für den Schutz wertvoller bestäubender Insekten ein – und baut dieses Engagement seitdem immer weiter aus. Die unter der Lizenz der sympathischen Fernsehbiene zusammengefassten blühenden „Die Biene Maja“-Pflanzen und -Stauden liefern nicht nur zusätzliche Nahrungsquellen für eine Vielzahl heimischer Insekten. Durch die kompromisslose Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften in puncto Bienenschutz und den Verzicht auf bienengefährdende Wirkstoffe garantiert die Lizenzkooperation auch Sicherheit für Honigbiene Maja und ihre Artverwandten. Die große Bandbreite bienenfreundlicher Blühpflanzen ist in unterschiedlichen Topfgrößen erhältlich, so findet garantiert jeder Pflanzenfreund im Fachhandel den optimalen Biene Maja-Mix für seinen Garten.

Die aufgeführten Beispiele bilden nur einen kleinen Teil der gesamten Landgard Nachhaltigkeitsaktivitäten ab.