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Landgard begleitet als Partner ein europäisches Landmarkenprojekt für die Zukunft der Landwirtschaft in Ungarn

| 29.03.2019

Personen v.l.: Thomas Schlich (Geschäftsführer der Landgard Obst & Gemüse GmbH & Co. KG), Hans-Jürgen Best (Planungsdezernent der Stadt Essen), Prof. Hubert Schulte-Kemper (Vorstandsvorsitzender der Fakt AG), Dr. Petra Ponvács-Pana (stellv. ungarische Staatssekretärin für Wirtschaft), Dr. István Nagy (Agrarminister der Republik Ungarn), Zsolt Jamniczky (E.ON Ungarn), Mihály Varga (Präsident der Kesz Holding Ltd)

Ungarischer Agrarminister Dr. István Nagy begrüßt geplantes Großprojekt als „Epochenwechsel für die Landwirtschaft Ungarns“

Die Erzeugerorganisation Landgard sieht im Rahmen des durch die Fakt AG geplanten Landmarkenprojekts die Möglichkeit, die Internationalisierung ihrer Erzeugerstrukturen auch in Ungarn vor Ort sowie ersthändigen Warenbezug weiter voranzutreiben und für den LEH/Discount in Ungarn, aber auch für den Export, eine bedarfsgerechte Produktion mit ungarischen Betrieben zu entwickeln.

Die FAKT AG plant, mit weiteren Partnern im Nordwesten Ungarns auf einem rund 330 Hektar großen Gelände im Dreiländereck Ungarn-Österreich-Slowakei ein in Zentraleuropa einzigartiges integriertes Zentrum für die Produktion, Verarbeitung und Distribution von landwirtschaftlichen Erzeugnissen ins Leben zu rufen. Das gaben die Projektpartner letzte Woche im Rahmen einer Pressekonferenz in Ungarn bekannt. Das ganzheitliche Nutzungskonzept soll als Europäische Landmarke die Bereiche Arbeiten, Leben und Wohnen auf neuartige Weise konsequent miteinander verbinden. „Alles, was hier heute geschieht, ist ein Epochenwechsel für die Landwirtschaft Ungarns“, lobte der ungarische Landwirtschaftsminister Dr. István Nagy die Projektpläne. Insgesamt werden bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 1,0 Mrd. Euro langfristig durch das Projekt 3.000 bis 5.000 Arbeitsplätze in der Region geschaffen, so Prof. Hubert Schulte-Kemper, Vorstandsvorsitzender der Fakt AG.

Personen v.l.: Dr. István Nagy (Agrarminister der Republik Ungarn), Hans-Jürgen Best (Planungsdezernent der Stadt Essen), Thomas Schlich (Geschäftsführer der Landgard Obst & Gemüse GmbH & Co. KG), Prof. Hubert Schulte-Kemper (Vorstandsvorsitzender der Fakt AG), Dr. Petra Ponvács-Pana (stellv. ungarische Staatssekretärin für Wirtschaft), Mihály Varga (Präsident der Kesz Holding Ltd), Zsolt Jamniczky (E.ON Ungarn)

Auf einer Fläche von rund 300.000 Quadratmeter ist unter anderem auch der Anbau von Gewächshauskulturen und professioneller Freilandanbau für die ganzjährige Produktion von z.B. Tomaten, Paprika, Auberginen, Küchenkräutern und weiteren Produkten denkbar. So sind zum Beispiel auch rund 500.000 Quadratmeter für den geschützten Anbau von Spargel, Beerenobst, Melonen und von Steinobst vorgesehen. Landgard baut im Rahmen der Kooperation die Produktion und Vermarktung der frischen Obst- und Gemüseprodukte mit ungarischen Betrieben auf und organisiert die nachhaltige Vermarktung.

„Als führende Erzeugergenossenschaft für Obst und Gemüse sowie Blumen und Pflanzen in Europa verfügen wir über erstklassige Verbindungen, sowohl zu führenden europäischen Handelsketten als auch zu den Produzenten“, erklärt Thomas Schlich, Geschäftsführer der Landgard Obst & Gemüse GmbH & Co. KG. „Der Ausbau einer nachhaltigen und nachfragegerechten Produktion in unserem Nachbarland Ungarn bietet uns optimale Voraussetzungen für den gezielten Auf- und Ausbau wichtiger Kunden- und Lieferantenbeziehungen im Bereich Obst & Gemüse im Rahmen des ersthändigen Warenbezugs.“

Neben den modernen landwirtschaftlichen Produktionsflächen sind als weitere wichtige Bausteine des ganzheitlichen Konzepts der Fakt AG Zentren für Distribution, Weiterverarbeitung und Logistik, aber auch familiengerechte Wohnungsbauten, Schulen, ein Konferenzzentrum, Einkaufsmöglichkeiten und ein moderner Campingbereich geplant.

Landgard Obst & Gemüse Ungarn

Mit einer Niederlassung vor Ort verantwortet Landgard Ungarn bereits heute die gesamte Betreuung der Produzenten und Exporteure in Ungarn, die Steuerung des Qualitätsmanagements sowie die Organisation der Transportlogistik von Ungarn nach Deutschland. Das Produktportfolio umfasst u.a. Chinakohl, grünen, weißen und violetten Spargel, Weißkohl oder Spitzpaprika, aber auch Kirschen, Sauerkirschen, Aprikosen, Zwetschgen, Wassermelonen oder Walnüsse. Die ungarischen Landgard Mitgliedsbetriebe und Partner spielen damit eine sehr wichtige Rolle für die Sicherstellung einer ganzjährigen Warenverfügbarkeit und ganzheitlicher Category-Lösungen für den Handel.

Landgard hat aktuell rund 3.300 Mitglieder – regional, national und international. Neben 2.600 Mitgliedern in Deutschland nimmt der Anteil internationaler Erzeuger durch die gezielte Akquise weltweiter Mitglieder in wichtigen Anbaugebieten und Produktsegmenten kontinuierlich zu.