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Grundschüler pflanzen „ihre Lieblingsbäume“ am neuen Landgard Logistikzentrum Ost

| 21.11.2018

150 heimische Bäume bilden den ersten Grundstock für artenreiches Biotop im Gewerbegebiet Striegistal

Mit der Pflanzung eines neuen Wäldchens auf dem Gelände der Landgard Ost Obst & Gemüse GmbH haben 40 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen Striegistal und Tiefenbach am vergangenen Mittwoch die Grundlage für ein rund 10.000 Quadratmeter großes artenreiches Biotop im Gewerbegebiet Striegistal geschaffen. Bei bestem Herbstwetter durften sich zunächst alle Mädchen und Jungen „ihren“ Lieblingsbaum aussuchen. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Erzeugergenossenschaft Landgard und zwei Lehrerinnen griffen sie dann zu Schaufel, Schubkarre und Eimer und brachten in Rekordzeit ihre Schößlinge in die Erde. Aus rund 150 Winterlinden, Bergahorn, Hainbuchen, Vogelkirschen, Stieleichen und Rosskastanien wird im Laufe der kommenden Jahre nach und nach eine artenreiche charakteristische Waldrandstruktur entstehen, die heimischen Pflanzen, Tieren und Insekten wertvollen Lebensraum bieten wird.

„Als Erzeugergenossenschaft für Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse haben wir bei Landgard neben der ökonomischen auch eine ökologische und gesellschaftliche Verantwortung“, erläutert Eric Schmidt vom Qualitätsmanagement der Landgard Ost Obst & Gemüse GmbH den Hintergrund des Projekts. „Was wir heute tun, wirkt sich stets auch auf die langfristige Zukunft aus. Für unser Logistikzentrum mussten wir in die Natur eingreifen, es liegt daher in unserem Verantwortungsbereich – wo wir die Möglichkeiten haben – etwas zurückzugeben und ökologischen Ausgleich zu schaffen.“

Die gemeinsame Pflanzaktion mit den Striegistaler Grundschulen fand als Teil der unternehmensweiten Landgard Nachhaltigkeitswochen 2018 statt. In einem zweiten Schritt wird im Frühjahr 2019 eine rund 2.000 Quadratmeter große Strauchzone mit Haselnuss, Weißdorn, Liguster, Schlehen und anderen heimischen Sträuchern in direkter Nachbarschaft zum neuen Wäldchen entstehen. Ein dritter angrenzender Bereich wird durch Ausmagerung und gezielte Mahd nach und nach in eine natürliche, rund 4.000 Quadratmeter große Wildwiese umgewandelt. So entsteht ein insgesamt rund 10.000 Quadratmeter großes neues Biotop, das einerseits einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt am Standort leistet, andererseits aber auch Schulklassen weiter die Möglichkeit gibt, das Wachsen und Gedeihen der heimischen Flora und Fauna vor Ort live mitzuerleben.

Schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und Verantwortung für die Natur sind fest im Landgard Wertesystem verankert. Ziel ist es, der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung heute und in Zukunft über das gesetzlich geforderte Maß hinaus gerecht zu werden. Im Fokus stehen dabei Projekte, die auf den vier Säulen der Landgard Nachhaltigkeitsstrategie beruhen: „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ sowie „Gesellschaft“. „Als moderne vermarktende Erzeugergenossenschaft für Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse tragen wir eine besonders unternehmerische Verantwortung“, betont Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. „Eine intakte Umwelt im Gleichgewicht ist die Grundlage unseres Erfolgs. Nach dem Motto ‚Handeln statt Reden‘ zeigen wir darum mit konkreten Projekten wie der Pflanzaktion in Striegistal, wie jeder von uns durch tatkräftige Unterstützung dazu beitragen kann, Nachhaltigkeit von der Theorie in gelebte Praxis umzusetzen.“