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07.04.2017 Die Zimmer-, Garten- und Baumschulpflanze des Monats April 2017

Zantedeschia, Stämmchen und Acer

Die Calla: edler Blickfang für die Osterdeko und darum Zimmerpflanze des Monats April
Mit ihren sanft geschwungenen kelchförmigen Blüten ist die exotische Zantedeschia auch als Zimmerpflanze ausgesprochen beliebt – gerade jetzt zur Osterzeit. Denn ob ganz klassisch in elegantem Weiß oder in warmen Gelb-, Orange- oder Rottönen – als edler Blickfang sorgt die Calla in aktuellen Festtagsdekorationen garantiert für Aufsehen. 

Damit sie als Zimmerpflanze lange blüht und gedeiht, stellt sie jedoch einige Ansprüche hinsichtlich Standort und Pflege. Als echte Südafrikanerin fühlt sich die Calla, die übrigens oft irrtümlich auch als Calla Lilie bezeichnet wird, in der Wohnung an einem Fensterplatz ohne direkte Mittagssonne am wohlsten. Zugluft oder pralle Sonne mag sie dagegen nicht, ihr optimaler Temperaturbereich liegt – je nach Farbe – zwischen 16 und 21°C. In den Sommermonaten kann die Zantedeschia daher auch gut an einen windgeschützten Platz auf dem Balkon oder im Blumenbeet umziehen. Da sie jedoch bis auf wenige Spezialsorten nicht winterfest ist, muss sie beim Einsetzen kälterer Witterung rasch wieder ins Haus geholt werden. 

Ursprünglich ist die Calla auf afrikanischen Sumpfwiesen beheimatet. Hieraus lassen sich auch ihre Wasseransprüche ableiten. Während der Wachstums- und Blütezeit sollte die Zantedeschia regelmäßig gegossen und ihre Erde stets leicht feucht gehalten werden. Einmal in der Woche bekommt der edlen Zimmerpflanze auch eine Dusche aus der Blumenspritze sehr gut. Im Winter dagegen verfällt die Calla in eine Ruhephase, in der sie es eher trocken mag. Für zwei bis drei Monate kann dann auf jegliche Wassergabe verzichtet werden, sodass das Substrat völlig austrocknet. Mit Beginn der neuen Wachstumsphase sollten Blumenfreunde der Zantedeschia neue Blumenerde für ihren Topf gönnen – dann erfreut sie ihre menschlichen Mitbewohner erneut mit eleganter Blütenpracht. 

Gartenpflanzen des Monats April: Stämmchen als Partner für die Beetpflanzensaison 
Der Frühling ist da – höchste Zeit also, die Pflanzsaison vorzubereiten. Mit Stämmchen in vielen beliebten Variationen können Kunden nicht nur attraktive Akzente auf der Terrasse oder dem Balkon setzen. Die kompakten Bäumchen eignen sich auch optimal als Ergänzungssortiment für die bald anstehende Beetpflanzensaison – und sind darum bei Landgard die Gartenpflanzen des Monats April. 

Zitrus-, Oliven- oder Rosmarinstämmchen bringen mediterranes Flair in die Außenbepflanzung. Dank ihrer südlichen Heimatsorte fühlen sich die attraktiven Pflanzen an Standorten mit reichlich Sonnenschein und Wärme besonders wohl und müssen nur mäßig gegossen werden. Wenn die Nächte wieder kühler werden, sollten die Stämmchen an ein geschütztes Plätzchen im Haus umgesiedelt werden. Als Lohn für die liebevolle Aufmerksamkeit können Gartenfreunde dann zukünftig Zitronen-Limonade, Rosmarin-Kartoffeln oder Oliven-Dips mit selbst gezogenen Produkten genießen. 

Märchenhafte Blüten in allen Farben des Sonnenuntergangs sind das Markenzeichen der Lantana. Von April bis in den Oktober hinein bildet die auch als Wandelröschen bekannte Gartenpflanze fortlaufend Blütenstände aus, die ihre Farbtöne im Lauf der Entwicklung noch verändern. Dank ihres angenehmen Dufts ist die Lantana auch bei Schmetterlingen besonders beliebt. 

Auffallende glockenförmige Blüten von Violett bis Rot, glänzende grüne Blätter – der Gartenhibiskus bietet auch als Stämmchen ein richtiges Farbspektakel. Das Besondere: Mit Beginn der Nacht schließen sich die Blüten und öffnen sich erst bei Anbruch des nächsten Tages wieder. So lebt der Hibiskus den Wechsel von Tag und Nacht immer wieder mit – und bringt gemeinsam mit sommerlichen Beetpflanzen eine wahre Farbenpracht in heimische Gärten.

Baumschulpflanze des Monats April: Der Fächerahorn bringt den Indian Summer in den Garten
Wer in den kommenden Jahren im Herbst den „Indian Summer“ im eigenen Garten genießen möchte, sollte im April zum Spaten greifen und einen Fächerahorn pflanzen. Die auch als japanischer Ahorn bekannten attraktiven Zierbäume treiben jetzt aus – und schlagen daher im neuen Zuhause besonders gut Wurzeln. Als Einzelpflanze an einer schönen Stelle im Garten gepflanzt, eignet sich der zierliche Baum das ganze Jahr über als attraktiver Blickfang. Denn seine filigranen Blätter sind in Form und Farbe sehr variabel, verfärben sich im Herbst leuchtend gelborange bis karminrot und schmücken sich oft auch im Frühling während des Austriebs mit besonderen Farbtönen. 

Die Wahl des geeigneten Standorts ist abhängig von der genauen Sorte des Acer. Insgesamt fühlt sich der Fächerahorn in der Nähe von Gewässern, beispielsweise eines Gartenteichs, besonders wohl, da dies für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgt. Damit der Ahorn rasch anschlägt, sollte der Boden vor dem Einpflanzen gut vorbereitet werden. Dazu lockert man das Erdreich großräumig bis zu einer Tiefe von 30-50 Zentimetern auf. Da der Baum in den kommenden Jahren noch wächst, sollte das Pflanzloch großzügig bemessen werden. Der Fächerahorn kann auch gut als Kübelpflanze, beispielsweise auf der Terrasse, gehalten werden. Ein großformatiger Pflanzkübel mit gutem Wasserabfluss bietet den Wurzeln ausreichend Platz für die kommenden Jahre. Beim Pflanzsubstrat zieht der Ahorn lockeren und durchlässigen Boden vor, Staunässe bekommt ihm nicht. Während ältere Bäume auch vorübergehende Trockenphasen meistern, sollte jedoch darauf geachtet werden, besonders junge Bäume regelmäßig und ausreichend zu gießen. Ansonsten sind die meisten Ahornsorten erfreulich pflegeleicht – und wenn der Indian Summer zu Ende geht, halten sie auch den hiesigen Wintertemperaturen problemlos stand.